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Diskussion zu: Probleme mit Blue Eco 500 4-Flow
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Beitrag
<blockquote data-quote="Klaus Jansen" data-source="post: 443283" data-attributes="member: 8250"><p>Ich versuche jetzt mal, Mike eine plausible Antwort zu liefern, ohne Zank und Streit....</p><p></p><p>Also, erst mal : ... es ist ein Unikum, aus einer konstruktionsbedingten Druckpumpe, in eine, mehr oder weniger, vernünftige Propellerpumpe umzubauen.</p><p></p><p>Begründung : ... die gesamte Lagerung einer BlueEco im Auslieferungszustand ist konfiguriert auf Drucklagerbelastung, das heißt, wird der Stator erregt, wandert aufgrund der anliegenden Hydraulik, der Impeller und der Rotor nach vorne...das ist pysikalisch bedingt und unumkehrbar. </p><p>Es gibt ganz spezielle Spiralgehäuse, die diesen Effekt aufgrund ihres Designs, schmälern, eine Firma hat sogar ein Patent auf eine Konstruktion, die die Drucklagerbelastung sogar gegen null fährt, sprich der Rotor ist freischwimmend.</p><p>Das ist aber bei den BlueEcos nicht der Fall. </p><p>Tauscht man an einer Pumpe den Impeller gegen ein halbaxiales Laufrad, muss auch der ganze Stator, ergo das Teil welches mit Epoxydharz oder PU-Harzen, vergossen ist, auf die neue Situation, angepasst werden...</p><p>Weil : ....</p><p>in einer halbaxialen Propellerpumpe, denn das ist die BlueEco nach dem Umbau jetzt, verschieben sich die Zugkräfte von vorne nach hinten... und dafür ist diese Pumpe nicht gemacht. </p><p>Ich kenne keinen Hersteller dem das gelungen ist, es sei denn, er kann die Gesetze der Physik außer Kraft setzen. Der ganze Umbau ist mehr oder weniger Bastellei und hat mit Maschinenbau nichts mehr zu tun. </p><p></p><p>Die unterschiedlichen Werte, die Mike nun hat, sind vermutlich darauf zurück zu führen, dass der eine Rotor wahrscheinlich mehr *schwimmt* als der andere. Die Fertigungstoleranzen bei Impellern sollten 1-2/100 mm nicht überschreiten.... Ein Zehntelmillimeter mehr Spaltmaß am Ansaugmund zieht adhock schon mal eine Wirkungsgradverschlechterung von 10-15 % nach sich... größere Spalte, noch mehr....</p><p>Einen Graphitring oder O-Ringe zum *einschleifen* ist nichts mehr als optische Retusche, um unrund laufende Impeller in der Hydraulik zu verbessern. Impeller außen nachdrehen, bringt nicht viel... die Unwuchten bleiben bestehen, da die Impeller ja naturgemäß auch innen unrund sind und da kann man nichts nacharbeiten.... </p><p></p><p>Bei den heutigen Gleitlagerpaarungen muss man in der Regel nichts mehr einlaufen lassen. Bronzelager werden schon lange nicht mehr im hochwertigem Pumpenbau verwendet. </p><p>Aber gerade besonders *harte* Lager, verzeihen eins nicht : ... Unwuchten.... SIC-Lager sind nahezu verschleissfrei aber extrem spröde und bruchgefährdet... Hat hier der Pumpenhersteller Unwuchten im Rotor, Welle, Lager oder Impeller, sind diese Lager ganz schnell hinüber.</p><p></p><p>Und einmal dürft ihr jetzt raten (sorry Jens) was die häufigste Ausfallursache bei den BlueEcos sind .....</p><p></p><p>@Mike,...</p><p>wenn Du wissen möchtest, wie viel Deine Pumpe genau fördert, dann komm mal bei uns vorbei... wir können die Pumpe fachgerecht in der Leistung messen. Wir messen mit Krohne magnetisch-induktiven Durchflussmengenmessern und nicht mit billigen Ultraschallmessern aus China.... </p><p>Die Firma Krohne ist ein Niederländisches Unternehmen und ein führender Anbieter im Bereich industrielle Messungen. Es ist nicht alles schlecht, was aus Holland kommt....</p><p></p><p>In dem Sinne.... Klaus</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Klaus Jansen, post: 443283, member: 8250"] Ich versuche jetzt mal, Mike eine plausible Antwort zu liefern, ohne Zank und Streit.... Also, erst mal : ... es ist ein Unikum, aus einer konstruktionsbedingten Druckpumpe, in eine, mehr oder weniger, vernünftige Propellerpumpe umzubauen. Begründung : ... die gesamte Lagerung einer BlueEco im Auslieferungszustand ist konfiguriert auf Drucklagerbelastung, das heißt, wird der Stator erregt, wandert aufgrund der anliegenden Hydraulik, der Impeller und der Rotor nach vorne...das ist pysikalisch bedingt und unumkehrbar. Es gibt ganz spezielle Spiralgehäuse, die diesen Effekt aufgrund ihres Designs, schmälern, eine Firma hat sogar ein Patent auf eine Konstruktion, die die Drucklagerbelastung sogar gegen null fährt, sprich der Rotor ist freischwimmend. Das ist aber bei den BlueEcos nicht der Fall. Tauscht man an einer Pumpe den Impeller gegen ein halbaxiales Laufrad, muss auch der ganze Stator, ergo das Teil welches mit Epoxydharz oder PU-Harzen, vergossen ist, auf die neue Situation, angepasst werden... Weil : .... in einer halbaxialen Propellerpumpe, denn das ist die BlueEco nach dem Umbau jetzt, verschieben sich die Zugkräfte von vorne nach hinten... und dafür ist diese Pumpe nicht gemacht. Ich kenne keinen Hersteller dem das gelungen ist, es sei denn, er kann die Gesetze der Physik außer Kraft setzen. Der ganze Umbau ist mehr oder weniger Bastellei und hat mit Maschinenbau nichts mehr zu tun. Die unterschiedlichen Werte, die Mike nun hat, sind vermutlich darauf zurück zu führen, dass der eine Rotor wahrscheinlich mehr *schwimmt* als der andere. Die Fertigungstoleranzen bei Impellern sollten 1-2/100 mm nicht überschreiten.... Ein Zehntelmillimeter mehr Spaltmaß am Ansaugmund zieht adhock schon mal eine Wirkungsgradverschlechterung von 10-15 % nach sich... größere Spalte, noch mehr.... Einen Graphitring oder O-Ringe zum *einschleifen* ist nichts mehr als optische Retusche, um unrund laufende Impeller in der Hydraulik zu verbessern. Impeller außen nachdrehen, bringt nicht viel... die Unwuchten bleiben bestehen, da die Impeller ja naturgemäß auch innen unrund sind und da kann man nichts nacharbeiten.... Bei den heutigen Gleitlagerpaarungen muss man in der Regel nichts mehr einlaufen lassen. Bronzelager werden schon lange nicht mehr im hochwertigem Pumpenbau verwendet. Aber gerade besonders *harte* Lager, verzeihen eins nicht : ... Unwuchten.... SIC-Lager sind nahezu verschleissfrei aber extrem spröde und bruchgefährdet... Hat hier der Pumpenhersteller Unwuchten im Rotor, Welle, Lager oder Impeller, sind diese Lager ganz schnell hinüber. Und einmal dürft ihr jetzt raten (sorry Jens) was die häufigste Ausfallursache bei den BlueEcos sind ..... @Mike,... wenn Du wissen möchtest, wie viel Deine Pumpe genau fördert, dann komm mal bei uns vorbei... wir können die Pumpe fachgerecht in der Leistung messen. Wir messen mit Krohne magnetisch-induktiven Durchflussmengenmessern und nicht mit billigen Ultraschallmessern aus China.... Die Firma Krohne ist ein Niederländisches Unternehmen und ein führender Anbieter im Bereich industrielle Messungen. Es ist nicht alles schlecht, was aus Holland kommt.... In dem Sinne.... Klaus [/QUOTE]
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