Wie lange kann Filter zum test aus bleiben?

Wassermann

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Ich bin auf der Suche nach einem evtl. Leck und möchte erst mal die Technik testen.

Dazu würde ich gerne die Pumpe und den Filter vom Teich lösen, so dass nur der Teich selber mit einem Luftsprudler für 2 Tage arbeitet.

Der Filter ist so konzipiert, dass dort die Filtermedien im Wasser liegen bleiben, wenn man die Pumpe ausschaltet

Wie lange kann ich die Pumpe auslassen, ohne das die Filterbakterien absterben oder anders herum, wie halte ich die dann am leben? Auch nur ein Sprudler dort rein?

Gruß
 
Hi,
kannst Du nicht den Zulauf abschiebern und pumpst das Wasser von der Pumpenkammer direkt wieder in den Vorfilter?
Auf diese Weise köntest Du den Filter in sich den ganzen Tag laufen lassen.

Gruß Klaus
 
Hi Klaus

Machbar ist das aber dann sehr umständlich und ein Umbau für nur max. 2 Tage?! Hier sind keine Schieber oder so was, alles fest installiert, einfaches Filtersystem.

Es ist nicht mein Teich.
Dieser Teich ist von meinem Bruder der sich seit 1 Jahr mit Teichen beschäftigt.
Dieser Teich hat einen OASE Botronic9 Filter.

Das ist dieser Schwerkraftfilter mit diesem Regenrinnenauslauf.
Klar , man könnte einen kleine Wanne nutzen die mit Teichwasser füllen und dort dann die Pumpe und den Einlauf rein. Aber das ist eine 4000Liter Pumpe, die saugt wohl eine Regentonne schnell leer oder?

Geht das nicht mit einem Sprudler im Filter, dass Wasser vom Teich bleibt ja drin und die Filtermedien bleiben feucht?

Gruß
 
Du kannst mit dem Sprudler bestimmt über mehrere Tage den Filter am Leben halten:!:

Das Einzige was fehlt ist der Bakki-Nachschub und das ist kurzfristig nicht dramatisch. Sauerstoff ist wichtiger und den bekommen sie.

Gruß,
Frank
 
Also 2 Tage ohne Kreislauf, das schaffen die Baktis nicht.
Wie klaus schon sagte, versuche einen Kreislauf im Filter herzustellen. Von der letzten Kammer wieder in die erste. Dann könnte es klappen. Und belüfte den Filter zusätzlich.

:?

Gruß
Markus
 
Hallo,



Wird ein Filter für mehr als 1 Stunde abgeschaltet, sterben die Bakterien ab, wenn das Material nicht belüftet wird. Nach 1,5 Stunden sind fast alle Bakterien abgestorben. Wird jetzt der Filter wieder eingeschaltet (ohne ihn gründlich zu reinigen) kommt eine "giftige Brühe" in den Teich, die vor allem viel Nitrit enthält
 
Hallo,


Falsch ist es Definitiv NICHT, das bestätigt dir eigentlich so gut wie jeder.

Ich habe nicht gelesen das sie belüftet werden, aber auch da denke ich das das eine knappe Sache wird.
Bakterien müssen ja "essen" zb Koi futter bietet guten Stoff den die Bakterien zum arbeiten brauchen. Und wenn man sie nur belüftet bringt das ja trotzdem keinen neuen arbeitsstoff.
Richtig ?
 
Hallo Christian,

natürlich ist die Aussage so pauschal falsch :!:

Die Überlebensdauer der Filterbakterien ist abhängig von

- der Wassertemperatur
- der O2-Sättigung des Filterwassers
- dem Behältervolumen
- der Menge des Biomediums
- der Menge des Filterwassers
- den Nährstoffen im Wasser
- usw.

Die Bakterien sterben zuerst an Sauerstoffmangel, Nährstoffmangel können sie länger verkraften. Das geht anderen Lebewesen nicht anders. :wink:

Gruß,
Frank
 
Hallo Christian,

Bücher schreiben erfahrungsgemäß voneinander ab. Richiger werden solche Aussagen dadurch aber nicht. :P

Stell Dir doch einfach mal einen Filterstopp bei Helix im Winter bei 5°C vor. Wie groß ist ihr Sauerstoffbedarf und wie lange werden die Bakkis überleben?

Und jetzt stellst Du Dir einen Beadfilter bei 32°C im Schatten vor, der steht.

Na, macht's klack? ;-)

Gruß,
Frank
 
Hey,

Wie gesagt, ich rede von meinen Erfahrungswerten... und das was ich lese.
Und bei meiner Meinung bleibe ich auch, es sei am Ende ihm überlassen was er macht wie ers macht.
Um deine Methode wird er nicht drumherum kommen.
 
Mahlzeit,
wie lange die nitrifizierenden Bakterien nun wirklich überleben (und da gibt es sicherlich deutliche Unterschiede in Abhängigkeit der schon durch Frank genannten Parameter) weiss ich in diesem Fall nicht.

Wenn der Filter schon vom Teich getrennt werden muss, wäre die optimale Variante der interne Kreislauf, wie schon von mir beschrieben und die Zweitbeste ist es die Kammern gut zu belüften.

Sollte die Trennung 2 Tage dauern, würde ich vor allem bei einem kleinen Filtervolumen das Wasser vor dem erneuten Einbinden ins System ablassen, das Filtermaterial kurz mit Teichwasser abspülen und dann wieder normal fluten.
Anschliessend die ganze Sache etwas aufmerksamer beobachten.

So ein Biotec (ich denke Du meinst so ein Teil) hat allerdings kaum 250 Liter Gesamt-Volumen.

Da wäre es vielleicht ratsam die Biomedien rauszunehmen und im Teich zu versenken, sofern noch Wasser drin bleibt bei der Lecksuche.
Anschliessend wieder zusammenbauen, fluten und beobachten.
Ich denke das ist der beste Weg bei dem kleinen Teil....

Also ran ans Werk :wink:

Gruß Klaus
 
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