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Kohlenstoffzugabe?
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hansemann
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 3113
Wohnort: 93xxx

BeitragVerfasst am: 05.07.2017 21:35    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Vielen Dank Thorsten für deine Mühen daumenrechts daumenrechts daumenrechts
Sehr schöne Anlage übrigens. Und ja, da ist ein Unterschied zwischen "Mondlandschaft" und einem feinen, kurzen Algenbewuchs Wink

Viele Grüße
Hans
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adv
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 314
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: 05.07.2017 21:35    Titel: Links zum Thema

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hansemann
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 3113
Wohnort: 93xxx

BeitragVerfasst am: 12.08.2017 14:10    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

https://www.konishi-koi.com/kh/index.php?id=2892

Da wird die Wichtigkeit/Nützlichkeit eines Algen-/Biorasens erklärt.
Ich gebs auf, kurzfristig klappte es ganz gut mit organischem Kohlenstoff, dann wieder Kahlschlag. Natriumhydrogencarbonat brachte leider auch nichts. Ich VERMUTE, die Ozoneinspeisung im unteren 3-stelligen mg-Bereich ist in Bezug auf einen feinen Algenteppich kontraproduktiv.
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hansemann
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 3113
Wohnort: 93xxx

BeitragVerfasst am: 12.08.2017 14:11    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

https://www.konishi-koi.com/kh/index.php?id=2892
Modern Koi Blog #1815 - Gibt es Poolroboter für Kotteiche?
Da wird die Wichtigkeit/Nützlichkeit eines Algen-/Biorasens erklärt.
Ich gebs auf, kurzfristig klappte es ganz gut mit organischem Kohlenstoff, dann wieder Kahlschlag. Natriumhydrogencarbonat brachte leider auch nichts. Ich VERMUTE, die Ozoneinspeisung im unteren 3-stelligen mg-Bereich ist in Bezug auf einen feinen Algenteppich kontraproduktiv.
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Mikrobiologie
Mitglied


Anmeldungsdatum: 26.06.2011
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 13.08.2017 08:46    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Hans,
hansemann hat Folgendes geschrieben:
Ich VERMUTE, die Ozoneinspeisung im unteren 3-stelligen mg-Bereich ist in Bezug auf einen feinen Algenteppich kontraproduktiv.

wie es wohl Deinen Koi langfristig geht wenn Deine Vermutung zutrifft?

_________________
Gruß Mikrobe
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hansemann
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 3113
Wohnort: 93xxx

BeitragVerfasst am: 13.08.2017 14:20    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Mikrobiologie hat Folgendes geschrieben:
Hallo Hans,
hansemann hat Folgendes geschrieben:
Ich VERMUTE, die Ozoneinspeisung im unteren 3-stelligen mg-Bereich ist in Bezug auf einen feinen Algenteppich kontraproduktiv.

wie es wohl Deinen Koi langfristig geht wenn Deine Vermutung zutrifft?


Hallo Bernhard,

laut herrschender Meinung der Koigemeinde ist Ozon im unteren 100 mg-Bereich bei sommerlichen Temperaturen an einem 70 m³ Koi-Teich doch Mumpitz Laughing
Noch dazu bei 1 Reaktor, 2 Inlinemischern und 20 Meter Reaktionsstrecke. Vor dem Teich noch Ausgasung durch Wasserfall. Redoxwert max. 250.
Bis vor kurzem hatte ich Ozonlinie 2 genutzt, d.h. ohne Reaktor und ohne Inlinemischer direkt in den 20 Meter langen Rücklauf und den Wasserfall. Da hatte ich an der Edelstahlkante des Wasserfalls ca. 5 cm lange hellgrüne Fadenalgen und musste einmal wöchentlich den Wasserfall von "Aufwuchs" befreien, sonst lief dieser über.
Nach der besseren Einmischung durch Ozonlinie 1 war nur noch ein brauner Belag am Wasserfall, nix mehr Fadenalgen Wink
Ich beobachte jetzt natürlich genauer und Ozon habe ich "kurz vor aus".
Wie die 7 Gramm Ozon Maschinen allerdings einen feinen Algenbewuchs zulassen können, verstehe ich nicht. Oder haben diese Anwender auch "kahle Wände" Rolling Eyes

Viele Grüße
Hans
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hansemann
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 3113
Wohnort: 93xxx

BeitragVerfasst am: 17.08.2017 15:37    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

So Leute, da ja immer mehr vor starker Blubberei gewarnt wird, besonders mit feinperligen Japanschläuchen wegen Stickstoffübersättigungen, habe ich mich natürlich gefragt, warum an manchen Teichen Probleme auftreten und an den meisten oder vielen nicht. Es muss also noch mind. eine weitere Unbekannte geben oder die Symptome kommen nicht von N²-Übersättigung.
Ich vermute die Karbonathärte ist indirekt beteiligt, also bei niedriger KH und viel Blubber und erhöhten PH-Werten liegt kaum mehr CO² im Wasser vor, was nicht so gut zu sein scheint. Wer mag, kann sich einlesen Wink
http://www.tgd-bayern.de/webyep-sys.....er_Forellenproduktion.pdf
Zitat:
Aus den einleitend genannten Gründen ist die Entstehung erhöhter pH-Werte möglichst zu vermeiden. Dies bedeutet, daß zu große Verluste an CO2 beim Belüften oder durch Algen vermieden werden müssen. DETTMANN (nachfolgender Beitrag) wird sogar zeigen, daß ein CO2-Mangel unmittelbar schädlich ist. Das Problem verschärft sich deutlich mit zunehmender Wasserhärte.
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GM-Koi
Premium-Mitglied Premium-Mitglied



Anmeldungsdatum: 08.07.2007
Beiträge: 1660
Wohnort: 51588

BeitragVerfasst am: 17.08.2017 16:04    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Die zunehmende Wasserhärte sehe ich nicht als Problem für "zuwenig" CO2.

Eher im Gegenteil. Der hohe PH-Wert macht da mehr Ärger.

Hier mal ein CO2-Rechner im Netz. Spiel mal damit...

https://www.zahlengenie.de/koi/CO2R.....;kH=4&Rechnen=Rechnen

Ich versuche durch die Zugabe von regelmäßige niedrige Mengen an Natron oder CACO3 (Calciumcarbonat) den KH-Wert zu erhöhen und gleichzeitig den PH-Wert runter zu bringen. Dies wird nicht durch die reine Zugabe erreicht, sondern aus den sich daraus entwickelnden Abläufen im Teich. Der Filter arbeitet besser mit höherer KH (6-Cool. Die Fische sind m.E. Fresslustiger und verstoffwechseln das Futter und stoßen dabei CO2 aus. Genauso der Filter. Wenn Algen im Teich sind (bei höherer KH eher als bei zu niedriger), dann produzieren sie in der Nacht ebenfalls CO2.

Algen nehmen zwar tagsüber CO2 auf, aber dafür das sie Tagsüber O2 produzieren kann der Teichblubber am Tage (mit Algen im Teich) aus bleiben. Es ist genug O2 verfügbar und der PH-Wert steigt nicht zu stark.

Ich habe durch diese "Behandlung" inzwischen einen PH - Morgens von 7,3-7,4 und Abends von 7,8-knapp unter 8.
Früher hatte ich morgens 7,5-7,7 und Abends 8,1-8,3.

Behandlungsdauer bei mir seit letztem Jahr ca. Juli regelmäßig 1-2x die Woche ca. 300-400gr. Natron+CACO3 auf 33000 Liter Wasser, sodass ich KH-6 halte.

Da aber jeder Teich "anders" ist, kann die Wirkung unterschiedlich sein.

Unser Ausgangswasser/Leitungswasser hat KH 3-4 und PH 8,2-8,4 und GH 2-3. Wir haben reines Oberflächenwasser/Talsperren.

_________________
Gruß

Thorsten
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hansemann
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 3113
Wohnort: 93xxx

BeitragVerfasst am: 17.08.2017 23:44    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Thorsten,

Zitat:
Eher im Gegenteil. Der hohe PH-Wert macht da mehr Ärger.

Ein höherer PH-Wert wäre ja eigentlich wieder besser für einen feinen Algenteppich.
KH, PH-Wert und C0² stehen ja im Verhältnis zueinander.
Niedrige CO² Werte werden als nicht ideal im Teich angesehen. Blubbere ich viel, erhöht sich der PH-Wert und CO² wird ausgetrieben. Also gerade bei Teichen mit niedriger KH ist es eventuell ratsam, auf viel Blubberei zu verzichten und das sowohl im Teich, als auch im Filter. Da der 0²-Gehalt aber dann in den Keller rauscht, braucht es eine Alternative in Fom von O²-Konzentrator und der ist bei mir vorhanden und wird zukünftig mehr genutzt.
Kohlenstoff wird weiter zugegeben. Ich habe aber mit Ozon noch einen weiteren "Verdächtigen" bezüglich der kahlen Wände Wink
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hansemann
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 3113
Wohnort: 93xxx

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 11:42    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Der Verdacht, bei niedriger Karbonathärte auf großartige Belüftung von Teich und/oder Biokammer wegen CO2-Austreibung lieber zu verzichten, wurde nun von Sachverständiger Seite aus bekräftigt. Der Hinweis, dass niedrige CO2-Werte bei Sauerstoffmangel ebenso zu vermeiden sind, sei ordnungshalber erwähnt. Der Sauerstoffgehalt hat Priorität gegenüber CO2-Gehalten Wink
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Teich4You
Mitglied


Anmeldungsdatum: 09.01.2016
Beiträge: 605
Wohnort: 31234 bei Peine

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 11:57    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

hansemann hat Folgendes geschrieben:
Der Verdacht, bei niedriger Karbonathärte auf großartige Belüftung von Teich und/oder Biokammer wegen CO2-Austreibung lieber zu verzichten, wurde nun von Sachverständiger Seite aus bekräftigt. Der Hinweis, dass niedrige CO2-Werte bei Sauerstoffmangel ebenso zu vermeiden sind, sei ordnungshalber erwähnt. Der Sauerstoffgehalt hat Priorität gegenüber CO2-Gehalten Wink


Und welchen Sachverständigen zitierst du da?

_________________
Gruß
Florian

Mein 29.000 Liter Koiteich: http://www.koi-live.de/viewtopic.php?t=46005&highlight=
Mein Blog: https://www.facebook.com/Teich.und.Garten4You/
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hansemann
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 3113
Wohnort: 93xxx

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 15:42    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Teich4You hat Folgendes geschrieben:
hansemann hat Folgendes geschrieben:
Der Verdacht, bei niedriger Karbonathärte auf großartige Belüftung von Teich und/oder Biokammer wegen CO2-Austreibung lieber zu verzichten, wurde nun von Sachverständiger Seite aus bekräftigt. Der Hinweis, dass niedrige CO2-Werte bei Sauerstoffmangel ebenso zu vermeiden sind, sei ordnungshalber erwähnt. Der Sauerstoffgehalt hat Priorität gegenüber CO2-Gehalten Wink


Und welchen Sachverständigen zitierst du da?


Na deinen Laughing
Mit Sauerstoff und CO2 erwähnt er früher, niedrige KH und CO2 am Schluss.
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Teich4You
Mitglied


Anmeldungsdatum: 09.01.2016
Beiträge: 605
Wohnort: 31234 bei Peine

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 21:35    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

hansemann hat Folgendes geschrieben:
Teich4You hat Folgendes geschrieben:
hansemann hat Folgendes geschrieben:
Der Verdacht, bei niedriger Karbonathärte auf großartige Belüftung von Teich und/oder Biokammer wegen CO2-Austreibung lieber zu verzichten, wurde nun von Sachverständiger Seite aus bekräftigt. Der Hinweis, dass niedrige CO2-Werte bei Sauerstoffmangel ebenso zu vermeiden sind, sei ordnungshalber erwähnt. Der Sauerstoffgehalt hat Priorität gegenüber CO2-Gehalten Wink


Und welchen Sachverständigen zitierst du da?


Na deinen Laughing
Mit Sauerstoff und CO2 erwähnt er früher, niedrige KH und CO2 am Schluss.


Naja meiner ist das nicht. Er ist sein eigener wenn ich so höre und lese.
Freunde und Bekannte kann ich auch als Konzeugen zitieren.
Aber sind das echte Fakten?

_________________
Gruß
Florian

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hansemann
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 3113
Wohnort: 93xxx

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 22:46    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Positiv finde ich, dass RJ sich in die Thematik einliest, Tierärzte befragt und das auch so publiziert. Und auch mal zugibt, falsch gelegen zu sein (vgl. Einblastiefe).
Immerhin wissen wir bzw. es deutet darauf hin, dass manche Teich, Filter und was weiß ich noch dauerhaft massiv belüften können und andere es besser lassen sollten. Für mich aktuell eine Frage der Karbonathärte.
Mittlerweile habe ich einige Artikel gelesen, die eine niedrige Karbonathärte im Teich als nicht optimal ansehen. Sei es für die Biologie oder dem häufig fehlenden und wichtigen Algen/Biobewuchs an den Teichwänden. CO2 wird bei mir jetzt nicht mehr massiv ausgeblubbert. Kohlenstoff regelmäßig zugegeben.
Ozon bleibt jetzt ab September sowieso aus. Eventuell berichte ich mal wieder, was sich durch die Umstellung getan hat.
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hansemann
Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 3113
Wohnort: 93xxx

BeitragVerfasst am: 25.08.2017 23:02    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Thorsten hat das Recht gut beschrieben mit den Auswirkungen bzw. indirekten Begleiterscheinungen einer Anhebung niedriger KH.
Es ist ein eher ein Marathon, denn ein Sprint Laughing
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