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Keimzahlen im Koiteich
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Wie hoch ist die Gesamtkeimzahl in Koiteichen?
Tiefer 1‘000 KBE/ml
23%
 23%  [ 16 ]
Höher 1‘000 KBE/ml
15%
 15%  [ 11 ]
Höher 10‘000 KBE/ml
17%
 17%  [ 12 ]
Höher 50‘000 KBE/ml
17%
 17%  [ 12 ]
Höher 100‘000 KBE/ml
15%
 15%  [ 11 ]
Höher 500‘000 KBE/ml
4%
 4%  [ 3 ]
Höher 1‘000‘000 KBE/ml
5%
 5%  [ 4 ]
Stimmen insgesamt : 69

Autor Nachricht
Dänu
Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.09.2012
Beiträge: 512
Wohnort: Luzern

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 00:35    Titel: Keimzahlen im Koiteich Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen

Ich erinnere mich gut zurück, an die Zeit wo mich die Koi in ihren Bann zogen und ich die Möglichkeit bekam einen eigenen Teich zu bauen. Als ich die kleinen farbigen Fischchen zum ersten Mal in meiner Anlage schwimmen sah, war dies für mich die Erfüllung eines Traumes. Geniessen konnte ich das Teichfeeling, zumindest im ersten Jahr aber nicht. Die vielen Berichte aus dem Internet, den Foren oder der Fachliteratur die ich als Vorbereitung auf mein neues Hobby gelesen hatte, machten mir Angst. Bei der Teichberatung wurde ich vom Koihändler darauf aufmerksam gemacht, die Wasserwerte im Auge zu behalten, denn kleinste Abweichungen vom Idealwert könnten verheerende Folgen für den Fischbestand haben. Natürlich sollte das Teichwasser auch wenig Keime aufweisen, denn Diese könnten sich in Gammelecken ansammeln und sich im Teich unvorteilhaft ausbreiten. Mensch……….ICH HABE DIE FOLIE NICHT FALTENFREI VERLEGEN KÖNNEN! Das Ende sah ich bereits voraus und auferlegte mir einen solchen Stress, dass ich ein Gefühl bekam als würden mindestens fünf Vollmonde auf mich einwirken. Da erinnerte ich mich an meine Zeit im Hochgebirge, als ich zum ersten Mal über einen mit Schnee bedeckten Gletscher tourte. Mit jedem Schritt vermutete ich eine Spalte die nur auf mich wartete. Es war nicht so und mit Respekt und der nötigen Vorsicht bewegte ich mich mit der Zeit sicher durch diese Landschaft. Auch in der Haltung von Koi lauern nicht überall Gefahren aber man sollte dieses Hobby auch nicht gedankenlos betreiben und steht's aufmerksam bleiben.
Inzwischen habe ich die Anfangsjahre hinter mir und bin froh dass es gut geklappt hat. Die selbst gemachten Erfahrungen und die ständige " Weiterbildung" auf diesem Gebiet bringen am Teich einiges an Sicherheit. Damit will ich nicht überheblich sein und mich als Garant für eine tadellose Koihaltung hinstellen. Nein, ich sehe mich als Anfänger mit 4-jähriger Erfahrung der kritisch sein kann, auch mal hinterfragt und sich ab und zu Fragen beantworten will, wie z.B: "Wie gross ist die Belastung bestimmter Keime im Wasser meines Koiteiches ?"
Ich bin der Meinung dass den Bakterien viel zu wenig Beachtung geschenkt wird und diese nicht erst interessant werden sollten, wenn die Fische Löcher aufweisen durch die man von Hannover bis Basel sehen kann. Es soll aber auch nicht sein dass die Keimzahlen höher gewertet werden als z.B. Nitrit. Wenn sich die Keimerfassung am Teich jedoch als Routinekontrolle etablieren würde, könnte man die Unruhestifter dieser Art in Schach halten. Leider gibt es auf diesem Gebiet, gerade was unsere Koi betrifft nur spärliches Material. Vielleicht ist dieses Thema für die Koihaltung zu wissenschaftlich und man getraut sich nicht in diese Richtung zu schauen. Dabei ist es gar nicht so schlimm, denn schlussendlich erhalten wir auch nur eine Zahl wie bei den chemischen Analysen unseres Hobby, anhand derer wir vielleicht die Wasserwerte korrigieren. Ich bin auch kein Wissenschaftler und vom Titel eines Dr. der Mikrobiologie brutal weit weg und weiss darum auf viel zu viele Fragen leider auch keine Antworten. Durch meine berufliche Tätigkeit in der Analytik verfüge ich jedoch über das nötige Fachwissen um Keime bestimmen zu können. Das tue ich auch und ermittle die Zahlen aus meinem Teich, wobei ich die Schwerpunkte bei der Gesamtbakterienzahl betreff der Teichhygiene, den möglichen Fäkalverunreiniger den coliformen Bakterien und den Pseudomonaden setze. Letztere viel erwähnt wenn es sich bei der Problematik um Entzündungen oder eben lochartige Wunden bei den Fischen handelt. Mit diesen Analysen schaffe ich mir einen sehr guten und interessanten Blick auf die Reinigungskraft meiner Filter und die damit verbundene Teichhygiene. Mit meinen eingestellten Daten möchte ich mir an diesem Platz keines Weges ein Denkmal schaffen. Die Resultate sehe ich lediglich als Zusatzinformation bestehender Beiträge und Artikel über dieses Thema.

Gruss Dany

EDIT by Manuel: Auf Wunsch von Dänu habe ich eine Umfrage eingefügt und anschließend der Text zur Umfrage!

Da nun der Sommer 2013 definitiv Vergangenheit ist und einige Koihalter ihre Teiche mit DipSlides auf die mikrobiologische Wasserqualität getestet haben, bin ich nun gespannt was für Durchschnittswerte in den warmen Monaten ermittelt wurden. Die Umfrage ist anonym und es dürfen ohne schlechtem Gewissen oder peinlichen Gefühlen auch hohe Werte eingetragen werden. Es können auch all diejenigen ihre Werte einstellen die schon einmal die Gesamtkeimzahl des Teichwassers von einem Labor haben testen lassen, auch wenn es eine einmalige Sache war. Wenn es bei entsprechenden Zahlen, Beobachtungen betreff Fischgesundheit gibt, wäre es sehr interessant diese in einem Beitrag zu lesen. Natürlich darf auch über die gewonnene Erfahrung und dem Handling mit den PCA- Tauchnährböden berichtet werden. Empfindet man das Resultat der GKZ/AMK als wertvoller Bestandteil des Teichmanagements oder als unsinnige Arbeit am Teich? Es würde mich echt freuen einige Rückmeldungen hier zu lesen.

Gruss Dany

Inhaltsverzeichnis

2 Keimbelastung im Jahr 2011 / Stufenkontrolle
der Filterkette.
2/17 Keimreduktion mit UV-Licht.
3/17/27/30 DipSlides – Keimanalysen ohne Labor /
Gebrauchsanweisung / User-Fragen und Bestellnummer/
Einsatz tiefer 15°C WT

5 Keimbelastung von Naturgewässern und Koiteichen.
7 (wr) Haltung von 40 Koi in 20‘000 Liter Wasser.
10/24 Versuch mit Milchsäurebakterien.
11 (Mikrobiologie) Lactobacillus
12 (Mikrobiologie) Bakterieninventar eines japanischen
Fischtanks.
16 Rückblick und Gedanken zum Thread.
20 schwärmende Bakterienkolonien.
22 amüsierendes Fischmodell ( Spielerei oder ernste Sache?!)
23 Keimzahlen im Winter.
25 warum keine Selektiv-Nährböden.
26 Durchschnittswerte der GKZ über sechs Jahre.
31 Powerfutter und Gesamtkeimzahl / Teilungsrate /
Jahresverlauf der GKZ


Damit es übersichtlicher ist hat Dany ein Inhaltsverzeichnis erstellt.
Gruß Ralf


Zuletzt bearbeitet von Dänu am 17.10.2012 00:44, insgesamt einmal bearbeitet
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adv
Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.09.2012
Beiträge: 314
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: 17.10.2012 00:35    Titel: Links zum Thema

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Dänu
Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.09.2012
Beiträge: 512
Wohnort: Luzern

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 00:36    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Für die verlässliche Erfassung von Keimzahlen aus meinem Teiche untersuchte ich inzwischen über 200 Proben was schlussendlich gute 600 Analysen ergibt. Anfangs tastete ich mich mit der Filtrationsmethode heran, wobei ich heute, anhand der erhaltenen Resultate nur noch mit dem Plattengussverfahren arbeite. Auch bebrüte ich die Proben jeweils mit der aktuellen Wassertemperatur des Teiches, wobei die Bruttemperatur dementsprechend angepasst wird. Die aufgeführten Keimzahlen beziehen sich ausschliesslich auf das Oberflächenwasser. Bei der Koloniezahl benutze ich immer noch gerne den Begriff "Gesamtkeimzahl" was natürlich nicht ganz korrekt ist. Mit dem Nährmaterial , eine Art Breitbandagar, erfasst man jedoch verschiedene Keimgruppen. Da wir uns hier in einem Fischforum befinden, erachte ich es darum gar nicht so schlecht vom Einzelnen und Gesamten zu schreiben. Folgend möchte ich meine drei Untersuchungskriterien kurz vorstellen.

Koloniezahl (Gesamtkeimzahl ?!)

Der Keimdruck im Wasser ist das wichtigste mikrobiologische Kriterium für die Wasserqualität. Mit der Bestimmung der Koloniezahl (Gesamtkeimzahl ?!) werden die vermehrungsfähigen Keime nachgewiesen, die sich aus der zu untersuchenden Wasserprobe im sogenannten Plattengussverfahren bei einer festgelegten Bebrütungstemperatur innerhalb eines bestimmten Zeitraumes unter aeroben (luftliebend) Bedingungen entwickeln. Die Koloniezahl wird als Indikator für die organische Gewässerbelastung verwendet. Entsprechend dem Gehalt an organischen, bakteriell abbaubaren Substanzen steigt die Koloniezahl der saprophytischen Keime (Fäulnisbewohner). Die Koloniezahl steht daher in direkter Beziehung zur Gewässergüte.
Text: Tauros-Diagnostik

Coliforme Keime

"Coliforme Keime" ist ein Überbegriff für eine Gruppe von Enterobakterien zu der auch Escherichia coli (E-coli) gehört. Der Nachweis coliformer Keime ist ein Hinweis auf mögliche Verunreinigungen fäkaler Art, in derer Begleitung auch Krankeitserreger für den Menschen auftreten können.

Pseudomonaden

Pseudomonaden sind natürlich vorkommende Umweltkeime, die in geringen Mengen in allen Binnengewässern vorhanden sind. Hohe Temperaturen mit gleichzeitig hohem Nährstoffangebot begünstigen die explosionsartige Vermehrung der Bakterien. Eine Massenentwicklung führt zu vermehrt auftretenden Wundinfektionen, da sich der Infektionsdruck im Wasser erhöht. Fleckenartige Hautrötungen, Ablösen der Schuppen und schwere Entzündungen sind die Folge. Pseudomonaden besitzen eine Art Schutzkapsel, die die meisten Antibiotika abzuwehren vermag.
Text: Tauros-Diagnostik


Bakterien sind von blossem Auge nicht sichtbar und nur mit der Hilfe eines Mikroskopes zu sehen. Auf den Nährböden wachsen sie auch nicht einzeln sondern in Kolonien. Die Resultatangabe erfolgt dadurch in koloniebildenden Einheiten (KBE) pro ml, 100ml usw.


Zuletzt bearbeitet von Dänu am 17.10.2012 00:48, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Dänu
Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.09.2012
Beiträge: 512
Wohnort: Luzern

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 00:38    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Bevor ich meine Zahlen in das Forum stelle möchte ich noch gerne eine Frage in die Runde werfen. Das eingestellte Foto entstand am 21.März 2012 bei einer Wassertemperatur von 10°C. Was denkt ihr, wie hoch ist die Koloniezahl (Gesamtkeimzahl ) des Wassers, indem diese Fische zu dieser Zeit schwammen?
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sternkoenig
Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.09.2007
Beiträge: 240

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 07:06    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Wenn das jemand an Hand des Fotos beurteilen könnte, wäre Tauros arbeitslos im Bezug auf Keimzahlbestimmung Wink
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wr
Business-Mitglied Business-Mitglied



Anmeldungsdatum: 22.02.2011
Beiträge: 1140

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 08:13    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Dany,

warum den Aufwand, ich nehme einfach einen Urintest.

Billig , einfach in der Handhabung, und wenn man Vergleichsbilder macht
läßt sich jederzeit eine Tendenz ablesen, oder die Wirkung der UVC kontrollieren oder ...
Benötigt wird nur der Test, ggfs. ein Brutschrank notfalls geht auch der Backofen oder ein gleichmäßig temperierter Raum ( Heizungsraum).


Gruß Wolfgang
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Thomas2
Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beiträge: 100
Wohnort: Jüchen

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 08:36    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten Morgen Dany,

das wird sicher viele interessieren. Exclamation
Sicher ist es von Vorteil, wenn Du selbst in der Lage bist die Kolonien zu bestimmen.
Für uns würde es sehr teuer werden. Aber deine Versuche könnten uns helfen, das ein oder andere im Vorfeld zu erkennen.

Ich würde dein Foto als ein gesundes Wasser einschätzen, obwohl es nicht so aussieht.

Bin gespannt wie es weiter geht.

Grüße
Thomas
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showa65
Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.04.2009
Beiträge: 2684
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 09:59    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi-
ich halte den Ansatz, der hier diskutiert wird, für super.

Mal ein Praxisbeispiel:
In meinem Teich habe ich optisch Bergseequalität.
Trommelfilter von Lavair mit allen Schikanen und einer tatsächlichen Nettoumwälzung von 100m³/h.
Dies bei einer Teichgröße von 120m3/h.

Tauch-UV, große nicht versottete Japanmattenkammer, bewegtes Helix, usw.

Also, meiner Meinung nach ein sehr ordentliches Teich- u. Technikequipment.

Frischwasser immer mindestens 6m³ am Tag.

Tja- trotzdem stehen immer wieder mal Fische kopfüber und fühlen sich augenscheinlich nicht wohl.
Keine Löcher usw., aber von alleine machen die das ja dann nicht!

Eigene Abstriche haben nichts ergeben...
Tierarzt findet auch nichts...

Keine Ektos, keine Würmer....

Alles tip top....

Und jetzt?

Wasseranalyse!

Ratet mal, was da raus kam.... Rolling Eyes

Das volle Programm.
Aeromonas, Pseudomonas, Enterobakterien.

So viel zu optischer Bergseequalität. Shocked

Ach ja- und das dann wieder zu optimieren, kostet nicht nur Zeit und Wasser. Cool

_________________
Gruß Thomas

https://www.youtube.com/user/ThomasHischer
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michael w
Mitglied


Anmeldungsdatum: 20.12.2011
Beiträge: 2014
Wohnort: schermen

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 10:20    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo dany,

nicht schlecht dein beitrag, aber doch sehr hoch angesiedelt.
auch hat nicht jeder solche möglichkeiten, wie du sie hast.
nun wir betreiben hier auch ein hobby und machen aus der
koihaltung keine wissenschaft. weniger ist oft auch mehr.
warum sage ich weniger ist manchmal mehr?
meine frau ist vet. ing. für labordiagnostik, mein sohn
dipl. ing. für chemie, also habe ich auch schon die eine
oder andere möglichkeit der wasseruntersuchung genutzt.
zu meinen teich. ich versuche in meinen teich die natur
etwas nach zu empfinden um meinen fischen annähernd
natürliche bedingungen zu schaffen. dazu gehöhren pflanzen,
auch etwas kies und es gibt sogar die eine oder andere
sogenannte gammel ecke. und was soll ich sagen, die pflanzen,
der kies und die gammelecken werden von den fischen
am meisten aufgesucht. wobei man gammelecken natürlich
wieder gesondert definieren kann.
mit etwas diziplien ( hab ich auch ab und an probleme ) fischbesatzt,
regelmäßiger ( wöchendlich min. 15 % ) wasserwechsel und
die konntrolle der NO3, NO2, pH, GH und KH ist für unser hobby
ausreichend. wir müssen auch aufpassen das wir unsere fische nicht
verpimmpeln, indem wir zu wissenschaftlich an die sache herangehen.

michael

_________________
michael

Es kommt wie es muss


http://www.youtube.com/watch?v=6_3KYS6E7hE
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wr
Business-Mitglied Business-Mitglied



Anmeldungsdatum: 22.02.2011
Beiträge: 1140

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 11:41    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

Das volle Programm.
Aeromonas, Pseudomonas, Enterobakterien.


Das sagt noch gar nichts, die sind in jedem Teich, im übrigen handelt es sich um die normale Darmflora des Koi.

Um krank zu werden braucht es :

a. einen für den Wirt pathogenen Keim

b. eine Stelle wo der Keim in den Wirt eindringen kann

c. eine Keimzahl die den derzeitigen Zustand des Immunsystems
überfordert

Nur dann wird ein Fisch krank, ansonsten passiert gar nix.

Gruß Wolfgang
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showa65
Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.04.2009
Beiträge: 2684
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 11:54    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

wr hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Das volle Programm.
Aeromonas, Pseudomonas, Enterobakterien.


Das sagt noch gar nichts, die sind in jedem Teich, im übrigen handelt es sich um die normale Darmflora des Koi.

Um krank zu werden braucht es :

a. einen für den Wirt pathogenen Keim

b. eine Stelle wo der Keim in den Wirt eindringen kann

c. eine Keimzahl die den derzeitigen Zustand des Immunsystems
überfordert

Nur dann wird ein Fisch krank, ansonsten passiert gar nix.

Gruß Wolfgang


Hi-
da hast Du natürlich Recht.

Ich habe ja oben auch nicht geschrieben, daß einer meiner Koi krank ist oder Löcher hat.

Mir ging es darum, aufzuzeigen, daß optische Bergseequalität und vernünftige Filtertechnik noch nichts über die Wasserbelastung/den Keimdruck aussagen.

In meinem System krankt es woanders, der Fehler wird behoben und dann müsste alles ok sein.

_________________
Gruß Thomas

https://www.youtube.com/user/ThomasHischer
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wr
Business-Mitglied Business-Mitglied



Anmeldungsdatum: 22.02.2011
Beiträge: 1140

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 12:06    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

daß klares Wasser kein Hinweis auf die Wasserqualität vorallem bakteriell
ist , da sind wir uns 110 % einig.
Ich werde mal ein paar Bildchen von dem Urintest rauskramen, der einfach , billig und ohne Equipment zu realisieren ist.
Zwar ist er wissenschaftlich nicht ganz fehlerfrei - in dieser Handhabung -
aber bei einer wird immer der gleiche "Fehler" gemacht eliminiert er sich bei der Beurteilung der Tendenz. Beispiel Deine Badwaage ist nicht sauber justiert, ist wurscht wenn Du immer mit der falsch justierten Waage Dein Gewicht bestimmtst, kannst Du trotzdem sagen ob Du zu oder abgenommen hast.

Gruß Wolfgang
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Ramona mag Koi
Mitglied


Anmeldungsdatum: 25.07.2007
Beiträge: 328

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 15:33    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Dänu hat Folgendes geschrieben:
Bevor ich meine Zahlen in das Forum stelle möchte ich noch gerne eine Frage in die Runde werfen. Das eingestellte Foto entstand am 21.März 2012 bei einer Wassertemperatur von 10°C. Was denkt ihr, wie hoch ist die Koloniezahl (Gesamtkeimzahl ) des Wassers, indem diese Fische zu dieser Zeit schwammen?


In Anbetracht der Jahreszeit und Wassertemperatur wird die Keimzahl vermutlich noch verhältnismäßig gering sein. Obwohl den ganzen Winter über jede Menge Zwischenprodukte für den weiteren Abbau angefallen sind.

_________________
Viele Grüße
Ramona
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wr
Business-Mitglied Business-Mitglied



Anmeldungsdatum: 22.02.2011
Beiträge: 1140

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 18:53    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

das täuscht, Bakterien sind viel länger aktiv wie das Immunsystem des Koi, das schon ab 12 Grad Wassertemp. in den Schongang schaltet. Das ist auch im Frühjahr das Problem, wenn die Temperatur stark schwankt, kommt das Immunsystem nicht in die Gänge, während die Bakterien schon aktiv sind.
L e i d e r Shocked

Gruß Wolfgang
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fbr
Mitglied


Anmeldungsdatum: 23.06.2010
Beiträge: 709
Wohnort: 702*

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 18:59    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Wolfgang,
Zitat:
Ich werde mal ein paar Bildchen von dem Urintest rauskramen, der einfach , billig und ohne Equipment zu realisieren ist.

Kannst Du mir/uns vielleicht auf die Sprünge helfen wie Du das machst und netterweise erklären was Du dann daraus ableitest?

_________________
LG aus A

Franz
PS: Das ist einer meiner 3 Pfeilgiftfrösche/Azureus
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wr
Business-Mitglied Business-Mitglied



Anmeldungsdatum: 22.02.2011
Beiträge: 1140

BeitragVerfasst am: 17.10.2012 19:20    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

kurz zum Ablauf :

Du schraubst den Test auf, tauchst ihn kurz ins Wasser, läßt den Überschuß ablaufen , schraubst ihn zu und ich stelle ihn dann in einen Brutschrank.
Du kannst aber auuch einen Backofen oder einen möglichst gleich temperierten Raum nehmen ( Heizungskeller). Dann immer nach der gleichen Zeit ablesen, bei mir lese ich nach 24 Stunden ab.

Bei den Bildern habe ich meine UVC getestet und dazu eine Probe vor der UVC und nach der UVC entnommen.
Die Bilder sprechen für sich und ich weiß, daß meinen UVC zu hundert Prozent Keime reduziert und damit funktioniert.
Diese jährliche Austauschen ist mir zu ungenau.
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