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Blutige Geschwüre bei Schleien

 
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BertholdG
Mitglied


Anmeldungsdatum: 26.02.2017
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 07.04.2018 21:52    Titel: Blutige Geschwüre bei Schleien Beitrag dem Moderator/Admin melden

In meinem Koiteich leben seit vielen Jahren Schleien mit vielen weiteren heimischen Fischarten ohne irgendwelche Problem.
Im letzten Winter habe 4 adulte Schleien dazu gesetzt. Jetzt habe ich 3 von ihnen verendet an der Oberfläche gefunden.
Sie hatten alle ca. 1 cm grosse blutige Geschwüre am ganzen Körper verteilt.

Andere Fischarten einschliesslich der Kois scheinen nicht betroffen.

Hat jemand eine Idee, um welche Erkrankung es sich handeln könnte, vielleicht eine bakterielle Fischtuberkolose?

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adv
Mitglied


Anmeldungsdatum: 26.02.2017
Beiträge: 314
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: 07.04.2018 21:52    Titel: Links zum Thema

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Mikrobiologie
Mitglied


Anmeldungsdatum: 26.06.2011
Beiträge: 2551

BeitragVerfasst am: 07.04.2018 22:12    Titel: Re: Blutige Geschwüre bei Schleien Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo BertholdG,
BertholdG hat Folgendes geschrieben:
Hat jemand eine Idee, um welche Erkrankung es sich handeln könnte

ich habe nur die Idee die verendeten Schleien unbedingt von einem Profi begutachten zu lassen.

_________________
Gruß Mikrobe
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Baeron
Mitglied


Anmeldungsdatum: 09.02.2017
Beiträge: 388
Wohnort: 15xyz

BeitragVerfasst am: 07.04.2018 23:15    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich würde das auch schnellstmöglich abklären lassen.
_________________
Gruß Ronny

Auf Veränderungen zu hoffen,ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten!
(Albert Einstein)
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BertholdG
Mitglied


Anmeldungsdatum: 26.02.2017
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 08.04.2018 01:13    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Bisher habe ich den Hinweis erhalten, dass es sich vermutlich um eine bakterielle Erkrankung handelt.
Wenn dem so ist, habe ich keine Möglichkeit, etwas dagegen zu unternehmen, da es sich um einen grossen naturnahen Teich handelt, den ich hier im Forum gezeigt hatte.
http://www.koi-live.de/viewtopic.php?t=47715&highlight=
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Mikrobiologie
Mitglied


Anmeldungsdatum: 26.06.2011
Beiträge: 2551

BeitragVerfasst am: 08.04.2018 07:09    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

BertholdG hat Folgendes geschrieben:
Bisher habe ich den Hinweis erhalten, dass es sich vermutlich um eine bakterielle Erkrankung handelt.

Sollte das Sterben weitergehen würde ich den Übeltäter identifizieren.
BertholdG hat Folgendes geschrieben:
Wenn dem so ist, habe ich keine Möglichkeit, etwas dagegen zu unternehmen.

Wird nicht einfach werden. Daher erst recht mein Rat, suche einen Profi für die Lösung des Problems.

_________________
Gruß Mikrobe
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BertholdG
Mitglied


Anmeldungsdatum: 26.02.2017
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 08.04.2018 11:29    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ein Profi, den ich befragt habe, kennt keine Lösung, was ich plausibel finde.
Wann kann in einem grossen Naturteich keine Antibiotika ausbringen. Das wäre ein Kapitalverbrechen an der gesamten Umwelt.

Man kann den Fischbestand reduzieren, um die gegenseitige Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Aber der Fischbestand ist gering. Die Tiere werden nicht gefüttert und müssen sich selber ernähren. Deshalb hat sich eine natürliche Bestandsdichte ergeben.
Ausserdem leben Hechte und Zander im Teich, die bevorzugt kranke Fische erbeuten.
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Münsteraner
Mitglied


Anmeldungsdatum: 09.08.2010
Beiträge: 2783

BeitragVerfasst am: 12.04.2018 22:28    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi Berthold,

du hattest doch hier letztes Jahr die Koi hier gezeigt, die wahnsinnig viele Egel in den Mäulern hatten. Wahrscheinlich werden auch die Schleien ausgesaugt und die Bisse entzünden sich dann. Gerade, wenn die Tiere wenig zu fressen haben, können die sich kein ordentliches Immunsystem leisten. Folge: Auszehrung, Infektionen, Tod.

Dein See ist halt echt riesig und da kannst du halt wenig gegen Bakterien, Egel oder sonst was machen. Du hast ein Naturgewässer und fertig. Aber betrachte es halt auch als Naturgewässer. Was lebt, lebt, was stirbt, stirbt halt.

Besten Gruß

_________________
Völker der Welt: Schaut auf diese Pumpe!
https://www.youtube.com/watch?v=KxynUQIcvpo&t=2s

Das Nachfolgemodell habe ich wie Koiroli ausgemessen.
Ergebnis: 26.609 l/h bei 55 Watt und 6 cm Förderhöhe.
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BertholdG
Mitglied


Anmeldungsdatum: 26.02.2017
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 13.04.2018 10:28    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Die Fischegel haben sich als harmlos heraus gestellt. Sie befallen die Kois im Winter, verschwinden aber wieder, wenn es wärmer wird und die Fische wieder fressen. Bei einigen Tieren habe ich die Egel im Maul teilweise entfernt, indem ich beim Füttern blitzschnell ins Maul gegriffen habe. Aber das ist nicht wirklich nötig.

Bei den Wildkarpfen und Spiegelkarpfen hier im Teich konnte ich keine Fischegel entdecken. Die anderen Arten sehe ich nicht, nur die Hechte manchmal, gestern sogar 2 Hechte bei der Eiablage, die jede Scheu vor mir verloren hatten.
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Fred S
Mitglied


Anmeldungsdatum: 04.10.2016
Beiträge: 540
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 13.04.2018 20:57    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ein naturnaher Teich, mit Raubfischen die schwache, auffällige, kranke Fische, auch Größere fressen können, ich glaube besser geht s nicht. Wenn man dann das Wasser noch nach seinen Möglichkeiten belüftet, umwälzt und gesund hält, hat man das möglichste getan. Wink
Gruß Fred

_________________
https://youtu.be/CdWex8SUf6U
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BertholdG
Mitglied


Anmeldungsdatum: 26.02.2017
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 13.04.2018 23:59    Titel: Beitrag dem Moderator/Admin melden

Die Wasserwerte scheinen alle im optimalen Bereich, Sauerstoff am Gleichgewichtswert, kein Nitrat nachweisbar, pH um 7.

Ich belüfte jetzt manchmal, um das kalte Wasser an die Oberfläche zwecks Erwärmung zu pumpen und um Reste des Faulschlammes aus 2017 noch vollständig zu oxidieren.
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