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Keimzahlen im Koiteich
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Beitrag
<blockquote data-quote="Gelöschtes Mitglied 9419" data-source="post: 561048"><p>Aus Dr. Sandra Lechleiter's FISHCARE vom 26.10.2016</p><p></p><p></p><p><strong>Hilfe - viel zu hoher Keimdruck!</strong></p><p> </p><p>Keimzahlen sollte man lieber häufiger bestimmen, um die Werte besser zu verstehen.</p><p>Je mehr man untersuchen kann, desto wichtiger ist es, die Befunde zu interpretieren.</p><p></p><p>Eine extrem beunruhigte Kundin hat mich am Freitag angerufen und voller Angst gefragt, ob sie ihre Koi überhaupt unter diesen Bedingungen weiter durch den Winter bringen kann. Diese Telefonat hat mich sehr berührt, denn die Angst war deutlich zu spüren - und glücklicherweise völlig unnötig.</p><p></p><p>Zur Vorgeschichte: Im Spätsommer waren einige Koi an bakteriellen Infektionen erkrankt, die die Besitzerin nach Behandlungen mit Bakterien orange und antibiotischem Futter gemäß Antibiogramm und meinem Behandlungsplan wieder gesund pflegen konnte. Sie war ganz glücklich über ihre gesunden Koi und hat dann vorsichtshalber eine Wasserprobe zur Keimzahlbestimmung eingesandt. Und das Ergebnis war niederschmetternd, denn trotz bester Wasserpflege und angemessener Fütterung war die Gesamtkeimzahl fast die zehnfache verglichen mit der nach der Bakterien orange Behandlung. </p><p></p><p>Den Befund konnte ich mir dann ansehen und dabei ist folgendes aufgefallen: Die Gesamtkeimzahl war zwar mit 393 000 KBE/ml sehr hoch, eingestuft als stark belastet, jedoch die Anteile der Enterobakterien waren unter 500 KBE/ml und die Aeromanden mit 2500 KBE im Bereich der natürlichen Grundbelastung und damit gut bis sehr gut. Was soll man nun davon halten?</p><p></p><p>In der Zahl für die Gesamtkeimzahl sind alle aus der Wasserprobe isolierbaren Keime enthalten - das können sogar Filterbakterien im freien Wasser oder Milchsäurebakterien sein. Es müssen also nicht unbedingt "schlechte" Bakterien sein, die in so hoher Zahl enthalten sind. Wichtig ist vor allem, dass die Zahlen der Enterobakterien und Aeromonaden nicht erhöht sind. Dann ist so ein "Ausrutscher" bei der Gesamtkeimzahl erst mal nicht so tragisch. Ein Teilwasserwechsel, ein bis drei Tage reduzierte Fütterung und eine gut arbeitende UV Anlage werden dies mit Sicherheit wieder richten. Und wenn die Koi munter und schön aussehen, dann macht auch das Verhalten der Koi eine wichtige Aussage über den Zustand des Wassers. </p><p></p><p>Also besser weniger untersuchen? Nein, das sicher nicht, aber ein Laborwert muss immer auch im Zusammenhang mit dem Teich und den Bewohnern gesehen werden. Dann sind die Werte nicht immer so bedeutend wie die Fische selbst. Und etwas weniger Futter verändert schon sehr viel - gerade jetzt bei 12 °C.</p><p></p><p></p><p>Hallo</p><p></p><p>nach meinen Erfahrungen wäre diese Gesamtbelastung bei sommerlichen Wasertemperaturen jedoch noch viel höher und auch der Anteil der Enterobakterien wie auch Aeromonaden ohnmächtig hoch.</p><p></p><p>Gruss Dany <img src="https://cdn.jsdelivr.net/joypixels/assets/8.0/png/unicode/64/1f642.png" class="smilie smilie--emoji" loading="lazy" width="64" height="64" alt=":)" title="Smile :)" data-smilie="1"data-shortname=":)" /></p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Gelöschtes Mitglied 9419, post: 561048"] Aus Dr. Sandra Lechleiter's FISHCARE vom 26.10.2016 [b]Hilfe - viel zu hoher Keimdruck![/b] Keimzahlen sollte man lieber häufiger bestimmen, um die Werte besser zu verstehen. Je mehr man untersuchen kann, desto wichtiger ist es, die Befunde zu interpretieren. Eine extrem beunruhigte Kundin hat mich am Freitag angerufen und voller Angst gefragt, ob sie ihre Koi überhaupt unter diesen Bedingungen weiter durch den Winter bringen kann. Diese Telefonat hat mich sehr berührt, denn die Angst war deutlich zu spüren - und glücklicherweise völlig unnötig. Zur Vorgeschichte: Im Spätsommer waren einige Koi an bakteriellen Infektionen erkrankt, die die Besitzerin nach Behandlungen mit Bakterien orange und antibiotischem Futter gemäß Antibiogramm und meinem Behandlungsplan wieder gesund pflegen konnte. Sie war ganz glücklich über ihre gesunden Koi und hat dann vorsichtshalber eine Wasserprobe zur Keimzahlbestimmung eingesandt. Und das Ergebnis war niederschmetternd, denn trotz bester Wasserpflege und angemessener Fütterung war die Gesamtkeimzahl fast die zehnfache verglichen mit der nach der Bakterien orange Behandlung. Den Befund konnte ich mir dann ansehen und dabei ist folgendes aufgefallen: Die Gesamtkeimzahl war zwar mit 393 000 KBE/ml sehr hoch, eingestuft als stark belastet, jedoch die Anteile der Enterobakterien waren unter 500 KBE/ml und die Aeromanden mit 2500 KBE im Bereich der natürlichen Grundbelastung und damit gut bis sehr gut. Was soll man nun davon halten? In der Zahl für die Gesamtkeimzahl sind alle aus der Wasserprobe isolierbaren Keime enthalten - das können sogar Filterbakterien im freien Wasser oder Milchsäurebakterien sein. Es müssen also nicht unbedingt "schlechte" Bakterien sein, die in so hoher Zahl enthalten sind. Wichtig ist vor allem, dass die Zahlen der Enterobakterien und Aeromonaden nicht erhöht sind. Dann ist so ein "Ausrutscher" bei der Gesamtkeimzahl erst mal nicht so tragisch. Ein Teilwasserwechsel, ein bis drei Tage reduzierte Fütterung und eine gut arbeitende UV Anlage werden dies mit Sicherheit wieder richten. Und wenn die Koi munter und schön aussehen, dann macht auch das Verhalten der Koi eine wichtige Aussage über den Zustand des Wassers. Also besser weniger untersuchen? Nein, das sicher nicht, aber ein Laborwert muss immer auch im Zusammenhang mit dem Teich und den Bewohnern gesehen werden. Dann sind die Werte nicht immer so bedeutend wie die Fische selbst. Und etwas weniger Futter verändert schon sehr viel - gerade jetzt bei 12 °C. Hallo nach meinen Erfahrungen wäre diese Gesamtbelastung bei sommerlichen Wasertemperaturen jedoch noch viel höher und auch der Anteil der Enterobakterien wie auch Aeromonaden ohnmächtig hoch. Gruss Dany :) [/QUOTE]
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Wie heißte eine bekannte Vorfahrtsregel? Rechts vor...
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