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Beitrag
<blockquote data-quote="aixkoi" data-source="post: 495313" data-attributes="member: 2217"><p>Hi,</p><p></p><p>ich war schon lange nicht mehr hier im Forum und lese diesen Fred und es hat sich nichts geändert, einige wenige gehen mit Wissen und Sachverstand an das Thema heran, die meisten jedoch hauen mit Halbwissen und Phrasen auf den Putz, das es einem nur übel werden kann.</p><p></p><p>KHV ist und bleibt eine Geißel für die Karpfenzüchter und für ernsthafte Koikichi. Die Frage nach Keulen oder nicht erübrigt sich aber vollkommen, wenn man sich vor Augen führt, dass von den Ausbrüchen in privaten (Garten-) Teichen <10% öffentlich gemacht werden bzw. überhaupt als KHV-Ausbrüche erkannt werden.</p><p>Oder glaubt hier wirklich einer, dass die Eigner von Gartenteichen, die jährlich im Frühjahr mit ein paar Koi neu besetzt werden, weil der Bestand im Laufe des Jahres durch Fischsterben umgekommen ist oder spätestens im Winter verreckt, eine Kiemenprobe nach Tauros schickt oder gar nen Fachtierarzt an den Teich holt???</p><p> </p><p>Solange Koi in jeder Form und nahezu von Jedem an Jeden frei verkäuflich sind, wird KHV nicht ausgerottet werden können, Meldepflicht hin oder her.</p><p></p><p>Denjenigen Koikichi, die fachlich korrekt und sachlich mit dem Thema umgehen wollen, kann ich nur empfehlen, sich zu belesen in Fachveröffentlichungen und nicht auf gefährlichem Halbwissen basierende Parolen zu glauben.</p><p>Eine meiner Pflichtlektüren ist die Methodensammlung des FLI auf Riems, dem nationalen Referenzlabor für KHV. Aktuell sind da ab Seite 249 wieder zwei neuere Erkenntnisse veröffentlicht, die ich so nicht kannte, zum einen, dass das KHV sich auch schon bei Wassertemperaturen von 4-6°C vermehren kann und zum anderen, dass einige Stämme aus Asien und Europa mit dem von Tauros z.B. angewandten Nested PCR nicht mehr erkannt werden und das Refenzlabor bei typischen klinischen Symptomen, wie Kiemennekrose, großflächige Schleimhautablösungen usw. im negativen Befundfall um Weiterleitung der Proben an das FLI bittet.</p><p>Beide Erkenntnisse machen das schwierige Thema sicher nicht einfacher.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="aixkoi, post: 495313, member: 2217"] Hi, ich war schon lange nicht mehr hier im Forum und lese diesen Fred und es hat sich nichts geändert, einige wenige gehen mit Wissen und Sachverstand an das Thema heran, die meisten jedoch hauen mit Halbwissen und Phrasen auf den Putz, das es einem nur übel werden kann. KHV ist und bleibt eine Geißel für die Karpfenzüchter und für ernsthafte Koikichi. Die Frage nach Keulen oder nicht erübrigt sich aber vollkommen, wenn man sich vor Augen führt, dass von den Ausbrüchen in privaten (Garten-) Teichen <10% öffentlich gemacht werden bzw. überhaupt als KHV-Ausbrüche erkannt werden. Oder glaubt hier wirklich einer, dass die Eigner von Gartenteichen, die jährlich im Frühjahr mit ein paar Koi neu besetzt werden, weil der Bestand im Laufe des Jahres durch Fischsterben umgekommen ist oder spätestens im Winter verreckt, eine Kiemenprobe nach Tauros schickt oder gar nen Fachtierarzt an den Teich holt??? Solange Koi in jeder Form und nahezu von Jedem an Jeden frei verkäuflich sind, wird KHV nicht ausgerottet werden können, Meldepflicht hin oder her. Denjenigen Koikichi, die fachlich korrekt und sachlich mit dem Thema umgehen wollen, kann ich nur empfehlen, sich zu belesen in Fachveröffentlichungen und nicht auf gefährlichem Halbwissen basierende Parolen zu glauben. Eine meiner Pflichtlektüren ist die Methodensammlung des FLI auf Riems, dem nationalen Referenzlabor für KHV. Aktuell sind da ab Seite 249 wieder zwei neuere Erkenntnisse veröffentlicht, die ich so nicht kannte, zum einen, dass das KHV sich auch schon bei Wassertemperaturen von 4-6°C vermehren kann und zum anderen, dass einige Stämme aus Asien und Europa mit dem von Tauros z.B. angewandten Nested PCR nicht mehr erkannt werden und das Refenzlabor bei typischen klinischen Symptomen, wie Kiemennekrose, großflächige Schleimhautablösungen usw. im negativen Befundfall um Weiterleitung der Proben an das FLI bittet. Beide Erkenntnisse machen das schwierige Thema sicher nicht einfacher. [/QUOTE]
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