Verluste durch Rohrverengungen

Toralf

Mitglied
Sehr aufschlussreich Frank. Gleich mal ne Frage dazu. Ist es denn sinnvoll die Rückläufe am Ende zu reduzieren? Ich habe meine DN 110 am Ende auf 50 reduziert? Ist das sinnvoll?
 

OlympiaKoi

Mitglied
Hallo Toralf,

wenn Du Dich bewusst für eine Reduzierung entscheidest um mehr Strömung zu erzeugen, ist es ein anderer Fall. Durch ein 50er Rohr geht mit gleichem Energieaufwand nur cirka ein Viertel im Vergleich zum 110er Rohr. Vielleicht wäre DN 70 in Deinem Fall ein guter Kompromiss.

Viele Grüße,
Frank
 

Toralf

Mitglied
Dein Video hat mir mich zum überlegen angeregt. Wenn das wirklich nur ein Viertel ist dann ist die Umwälzung vom Teich ja sehr gering. Da besteht auf alle Fälle Handlungsbedarf. Also Umstellung auf DN 70 ist auf alle Fälle eine Maßnahme. Über den Winter werde ich das noch so laufen lassen. Wie habt ihr das Reduziert oder auf DN 110 gelassen?
 

OlympiaKoi

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Das lässt sich einfach nachvollziehen:

HT 50: innen 4,64 cm, freie Fläche: 17,0 cm²
KG 110: innen 10,36 cm, freie Fläche: 84,3 cm³

Ergibt sogar einen Faktor von 4,95. (20%)

Viele Grüße,
Frank
 

Toralf

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Aber ohne Reduzieren leidet die Strömung oder kann man das bei kleinen Teichen vernachlässigen? Habe ja nur 15000l.
 

Toralf

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2 Einläufe. Einer in der Flachzone und einen in der Tiefenzone. Fahre derzeit eine Aquaforte 16000. Ich will aber im Frühjahr eine 22000 einsetzen.
 
Hallo,
das wird so wohl hinkommen, wenn man die Verluste vernachlässigt.
Bei DN 110 (Innendurchmesser ca 10,44cm) kommt man so auf einen Querschnitt von ca, 85cm², bei DN 50 (innendurchmesser 4,64cm) auf einen Querschintt von 16,9cm². D.h. man bräuchte den fünffachen Druck um diesselbe Wasermenge durch ein Rohr DN 50 zu bringen.
Wie oben erwähnt, ohne veruste mit einzubringen.
 
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