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<blockquote data-quote="Jörg H." data-source="post: 712185" data-attributes="member: 13820"><p>Zur "Bibel":</p><p>das sind (bei Normaltemperaturen) Brutto-Werte aus der Mast-Literatur, ignoriert aber die <strong>Netto-Verwertung</strong> und den entscheidenden Unterschied zwischen Protein und Kohlenhydraten bei Kälte.</p><p></p><p><strong>Brutto vs. Netto:</strong> Dass Weizenkeime eine hohe theoretische Verdaulichkeit aufweisen, liegt an ihrem hohen Anteil an leicht löslichen Stoffen. Das Problem im Winter ist aber nicht, ob der Fisch die Energie <em>theoretisch</em> aufschließen kann, sondern was er damit macht. Kohlenhydrate (NFE) müssen bei Kälte extrem mühsam über die Glykolyse verarbeitet werden. Das kostet den Fisch bei 5 °C oft mehr Energie, als es einbringt.</p><p></p><p><strong>Der „Dr. Füllner“-Irrtum:</strong> Die Diagramme von Füllner beziehen sich primär auf die Teichwirtschaft. Dort ist eine reduzierte Verdaulichkeit bei Kälte völlig normal. Aber: Hochwertiges Fischmehl (und besonders hydrolysierte Proteine!) behält seine biologische Wertigkeit, während die Verstoffwechselung von pflanzlicher Stärke bei niedrigen Temperaturen enzymatisch fast zum Erliegen kommt.</p><p></p><p><strong>Stoffwechsel-Müll:</strong> Wenn die Verdaulichkeit sinkt, ist Fischprotein immer noch die sauberere Energiequelle. Unverdaute Kohlenhydrate hingegen führen im trägen Winterdarm zu Gärprozessen.</p><p></p><p>„Wenn die 93,6 % Verdaulichkeit von Weizenkeimen das Maß aller Dinge wären, warum füttern wir dann im Sommer nicht auch nur Weizen? Richtig: Weil Verdaulichkeit auf dem Papier nichts über den tatsächlichen <strong>Nutzen für den Fisch</strong> aussagt.“</p><p></p><p><strong>Weizenkeime</strong> sind im Winter super, um den Darm ‚durchzuputzen‘ (Logistik).</p><p><strong>Fischmehl/Hydrolysate</strong> liefern die Energie, die der Fisch auch bei Kälte tatsächlich aufnehmen kann (Treibstoff).</p><p></p><p>MfG</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Jörg H., post: 712185, member: 13820"] Zur "Bibel": das sind (bei Normaltemperaturen) Brutto-Werte aus der Mast-Literatur, ignoriert aber die [B]Netto-Verwertung[/B] und den entscheidenden Unterschied zwischen Protein und Kohlenhydraten bei Kälte. [B]Brutto vs. Netto:[/B] Dass Weizenkeime eine hohe theoretische Verdaulichkeit aufweisen, liegt an ihrem hohen Anteil an leicht löslichen Stoffen. Das Problem im Winter ist aber nicht, ob der Fisch die Energie [I]theoretisch[/I] aufschließen kann, sondern was er damit macht. Kohlenhydrate (NFE) müssen bei Kälte extrem mühsam über die Glykolyse verarbeitet werden. Das kostet den Fisch bei 5 °C oft mehr Energie, als es einbringt. [B]Der „Dr. Füllner“-Irrtum:[/B] Die Diagramme von Füllner beziehen sich primär auf die Teichwirtschaft. Dort ist eine reduzierte Verdaulichkeit bei Kälte völlig normal. Aber: Hochwertiges Fischmehl (und besonders hydrolysierte Proteine!) behält seine biologische Wertigkeit, während die Verstoffwechselung von pflanzlicher Stärke bei niedrigen Temperaturen enzymatisch fast zum Erliegen kommt. [B]Stoffwechsel-Müll:[/B] Wenn die Verdaulichkeit sinkt, ist Fischprotein immer noch die sauberere Energiequelle. Unverdaute Kohlenhydrate hingegen führen im trägen Winterdarm zu Gärprozessen. „Wenn die 93,6 % Verdaulichkeit von Weizenkeimen das Maß aller Dinge wären, warum füttern wir dann im Sommer nicht auch nur Weizen? Richtig: Weil Verdaulichkeit auf dem Papier nichts über den tatsächlichen [B]Nutzen für den Fisch[/B] aussagt.“ [B]Weizenkeime[/B] sind im Winter super, um den Darm ‚durchzuputzen‘ (Logistik). [B]Fischmehl/Hydrolysate[/B] liefern die Energie, die der Fisch auch bei Kälte tatsächlich aufnehmen kann (Treibstoff). MfG [/QUOTE]
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