Ausströmer vs Oberflächenbewegung

Abzüglich die geringen Luftmenge der Luftpumpe um zirka 25%, dann bleibt ein Minus übrig.
Nee, bei Highblow Hp80 2x 1m Japanschlauch meint die KI, dass 1,5m Tiefe effizienter sei. Das ist schon alles gegenüber gestellt.
Aber so unterschiedlich können Ergebnisse ausfallen, wenn anders formuliert wird oder Informationen nicht genannt wurden

Beispielsweise:
1 m Tiefe → 8 % der eingeblasenen Sauerstoffmenge lösen sich.
1,5 m Tiefe → 11 % lösen sich.
Dann ergibt sich:
1 m Tiefe
15,8 l O₂/min × 8 % = 1,26 l O₂/min im Wasser
1,5 m Tiefe
13,0 l O₂/min × 11 % = 1,43 l O₂/min im Wasser
In diesem Beispiel wäre die tiefere Position sogar leicht überlegen.
Der Unterschied wäre aber klein, etwa 10–15 %.
 
Nee, bei Highblow Hp80 2x 1m Japanschlauch meint die KI, dass 1,5m Tiefe effizienter sei. Das ist schon alles gegenüber gestellt.
Aber so unterschiedlich können Ergebnisse ausfallen, wenn anders formuliert wird oder Informationen nicht genannt wurden

Beispielsweise:
1 m Tiefe → 8 % der eingeblasenen Sauerstoffmenge lösen sich.
1,5 m Tiefe → 11 % lösen sich.
Dann ergibt sich:
1 m Tiefe
15,8 l O₂/min × 8 % = 1,26 l O₂/min im Wasser
1,5 m Tiefe
13,0 l O₂/min × 11 % = 1,43 l O₂/min im Wasser
In diesem Beispiel wäre die tiefere Position sogar leicht überlegen.
Der Unterschied wäre aber klein, etwa 10–15 %.
Der Hulky hat doch die Verluste durch die Ausströmer ermittelt.
Die 70mbar fehlen in deiner Berechnung.
Wenn du nun die 70mbar ca.70cm tiefe dazu rechnest ist bei mir wieder das Flache besser.
 
Welche Ausströmer empfiehlst du für hohen Sauerstoffgehalt?
Die gebildeten Luftblasen werden International entsprechend ihrer Größe in 3 Stufen eingeteilt.
Es gibt Mikro-, Fein- und Ultrafein/Nanoblasen, deren Größe zwischen 1 und 100 µm, unter 100 µm bzw. unter 1 µm liegen.
Je kleiner die Blasen sind desto besser ist die Sauerstoffübertragung. Gerade im Biofilter entscheidet die Blasengröße über die Effizienz der Nitrifikation.
Mikroblasen steigen nur sehr langsam an die Oberfläche.
Nanoblasen steigen nicht an die Oberfläche sondern bleiben gelöst für einige Zeit im Wasser.
 
Beim belüften  im Teich, geht's eigentlich nicht ums reinblasen was geht.
Ok. man kann was reinhängen, sich übers blubber freuen und gut ist.
Effizienter Eintrag, beginnt eigentlich schon mit Komponenten luftpumpe bis einschließlich Eintrag.
Beispiel,
Die meisten Pumpen haben 19er Anschlüsse, hier nichts verjüngen, direkt drauf gehen.
Bis zum Ausströmer ( welcher auch immer) es z.b. beim 19er Anschluß belassen.
Habe Unterschiedliche Anschlüsse verglichen.
-60262.jpg
Der in der Mitte, war beim ersten gekauften Ring dabei. Kleiner Anschluss, t - Stück auch noch, bremst alles.
Arbeite mittlerweile mit 19er ID Schlauchringen und ebenfalls y-19er Verteiler.
Passen mit etwas Druck auch in 16er ID Schläuchen.
Sprich alles was bremsen könnte so gut es geht ausschließen.
Am schlechtesten schnitten Kugeln mit 12/24 Verteiler ab.

Praxis im Teich:
Ausströmer/ größe je nach Bedarf dann anpassen.
Ziel eher gleichmässig kleinere Blasen, wenig aufpilzen etc.
Fazit
Komme mit einem 60er Ring, 120er Pumpe, in zwei Meter Tiefe, bis um die WT 16 gut zurecht.
60268.jpg
Mit relativ wenig Oberflächenbewegung.
O2 ist vor Sonnenaufgang auch ausreichend.
60271.jpg
Mit steigender WT erhöht sich das dann schrittweise angepasst in z.b.
100cm Durchmesser Ring, 2x 120er Pumpen parallel, 25mm Zuführschlauch u.s.w.

@Geisy
Belüftung im Filter, ( vorletzte Kammer) mit 60 oder 120ltr. 30 - 50 Ringen, zeigen bei ein Meter Tiefe kaum nennenswerte Unterschiede in O2 Messungen imTeich.
Sprich Bio - Bewegung, blubber Whirlpool ja, O2 Steigerung eher nicht
Ab 60er Ring und aufwärts, steigert sich die Sättigung etwas, Bio-Bewegung hingegen kommt, ohne groß Blubber und feinere Blasen, fast zum erliegen.
Was nun wirklich Sinn macht, kann man sich streiten.
Gemessen wird hier übrigens weit gegenüber Rückläufe und Blubber.
Sprich im wenigst bewegten Bereich.
Passt es hier, passts überall.
 
Hatte in der Vergangenheit immer Probleme mit dem Sauerstoffgehalt. Das mein Teich leider nicht sehr Tief ist machte es nicht einfacher.
Meine Fische sind morgens immer am Boden abgehangen und kamen erst spät in die Gänge. Ich habe alle möglichen Belüfter und Pumpen ausprobiert, ohne durschlagenden Erfolg. Und den Teich oder den Filter in einen Whirlpool zu verwandeln macht auch keinen Sinn.
Gelöst habe ich das Problem folgendermaßen:
Ich habe in einen günstigen 5 m langen Japanschlauch einen PE-Schlauch gezogen. In dem PE-Schlauch bohrte ich im gleichmäßigen Abstand 2mm oder 1,5mm Löcher (weiß nicht mehr genau). Die Menge der Löcher müssen ungefähr die gleich Fläche haben wie das des PE-SchlauchinnenØ.
Das Gebilde habe ich dann mit Edelstahlringschrauben beschwert und in meinen Filter gelegt. Der Schlauch perlt auf der gesamten Oberfläche sehr gleichmäßig und langsam aus uns seither keine Fische die morgens abliegen.
 
Die Blasen aus Tellerbelüfter und Japanschläuchen sind im Millimeterbereich! Bist Du bei Keramiken und reinem Sauerstoff?
Für Koiteiche gelten laut Hiblow wohl andere Größenangaben für die Luftblasen.
Feiner Luftblasendiffusor 0,1-3 mm. Vorteil; doppelte Menge Sauerstoffeintrag. Nachteil; hoher Gegendruck, sehr schnell verstopft daher ständig Wartung notwendig.
Mittlerer Luftblasendiffusor 3-6 mm. Vorteil; geringer Gegendruck, geringe Wartung notwendig, ausreichende Belüftung für die Mischung vom Teichwasser. Gute Wahl um die Vorteile der anderen Größen zu kombinieren.
Großer Luftblasendiffusor 6-50 mm. Vorteil; sehr effektive Mischung vom Teichwasser, geringer Gegendruck, kaum Verstopfungsgefahr. Nachteil; geringerer Eintrag von Sauerstoff.
 
Haben wir ja jedes Jahr die Diskussion.

Blubber ja natürlich wie kleiner die Bläschen desto mehr Sauerstoff kann sich im Wasser lösen.
Der eigentliche Effekt kommt aber, wenn die Bläschen an die Oberfläche kommen und dort eine Wellenbewegung erzeugen.
Und genau diese Wellenbewegungen bringen den meisten Sauerstoff in das Wasser.

Die Sauerstoffaufnahme ins Wasser erfolgt in erster Linie an der Wasseroberfläche. Wellenbewegung ist für den Gasaustausch meist deutlich effektiver. Sie vergrößert die für den Sauerstoffeintrag verfügbare Oberfläche enorm, während der reine "Blubber" (Sprudelstein) das Wasser eher umwälzt und den Gasaustausch durch die Bewegung an der Oberfläche unterstützt.
 
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