Hallo liebe Fohrengemeinde,
ich habe einen Koi-Teich "geerbt". Der Teich war die Herzensangelegenheit meines verstorbenen Vaters und nachdem nun meine Mutter auch immer weiter "ausfällt", muss bzw. möchte ich übernehmen, um ihr die Freude an den Kois zu erhalten.
Ich bin jetzt kein Liebhaber, aber das Herz meiner Mutter hängt einfach an den Koi und daher haben wir alle zusammen beschlossen, dass wir den Teich weiter bewirtschaften. „Wir haben beschlossen“ heißt: Ich habe den Job nun zu erledigen.
Ich habe die letzten Jahre keinen nennenswerten Kontakt zum Teich gehabt. Das war, wie gesagt, das Ding von meinem Dad und meinem großen Bruder.
Das heißt, ich stehe vor der Herausforderung, in einer ohnehin schon knapp bemessenen Zeit ein Schnellstudium zum Teichwirt zu machen.
Das Grundstück ist auch noch knapp 50 km beziehungsweise 30–60 Minuten einfache Fahrzeit entfernt, was es nicht einfacher macht.
Ich werde in der kommenden Zeit immer wieder Themen teilen und berichten, wo wir stehen und welche Herausforderungen uns so begegnen.
Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn ihr mir mit eurem kollektiven Schwarmwissen unter die Arme greifen würdet.
Da, wie schon erwähnt, die Zeit oft knapp ist, kann es durchaus auch einmal länger Funkstille geben, da der Teich auch nicht die einzige Baustelle ist.
Das ist unser Teich aus der Vogelperspektive. Er hat eine Oberfläche von ca. 70 m² und eine geschätzte maximale Tiefe von ca. 1,2 Metern.
Unten herum mit Schilf oder vergleichbar bepflanzt im Teich 2 Seerosen oberhalb nur Wiese.

Das akteulle Filtersystem
Im unteren Bereich stehen vier IBC-Container (aktuell nur drei in Betrieb - Nr. 4 defekt, Ersatz im Zulauf).

Über den orangen Zulauf kommt das Wasser via Schwerkraft über ein Rohr DN 110 in den ersten IBC. Von dort aus fließt es über U-Bögen in den zweiten.
Einleitung im ersten unten, Abgriff auf ca. Mitte, in den zweiten auf ca. mittlere Höhe. Gleiches gilt vom zweiten in den dritten und vierten.
Der erste und vierte IBC sind leer, sprich: keine Filtermedien etc., nichts. Der zweite und dritte IBC haben mittig eine "Wand" ca. 25cm breit und 80-90cm hoch aus Lavasteinen, die das Wasser als Bio-Stufe durchfließt.
Pumpe
Aus dem vierten wird mittels einer "Aquaforte DM 22000 S Vario" zurück in den Teich gepumpt, mittlerweile so, dass das Wasser aus ca. 50–60 cm Höhe fällt.
Vorher was es eine deutlich kleinere Pumpe (geschätzt 2000 l/h) Einlauf über eine Rinne mir Querstreben so das Verwirbelungen entstanden die das Wasser mit O2 angereichert haben. (so vermute ich zumindest die Absicht hiner der Konstruktion) Defekt daher ersetzt.
Im Prinzip läuft alles soweit, nur ist das Wasser immer grün und meine Mom würde die Kois gerne wieder besser sehen.
Ich habe das Gefühl, dass das Wasser sehr schmutzig ist (im Sinne von Algen und Schwebstoffen).
Nach vielen Fragen an meine Mom scheint der Teich in den letzten Jahren nie eine Grundreinigung erfahren zu haben, was wohl die erste Aufgabe sein wird.
Mein Ziel ist es, ein kostengünstiges, aber zuverlässiges System zu etablieren, am besten mit den vorhandenen Sachen, da unser Budget leider doch begrenzt ist.
Was absolut zu vermeiden ist, ist, dass der Teich leerlaufen kann. Das wäre der Worst Case, da der Teich oft auch mehrere Tage unbeaufsichtigt funktionieren muss.
Soviel zum akteulle Stand der Dinge:
Für den Moment geplant:
Futterautomat damit meine Mom nicht so oft fahren muss - Prototyp im Aufbau
Ergänzende Pflanzen wie Hornkraut, Tausenblatt und sofern mal greifbar noch Wasserpest.
Was meint ihr zu den akteullen Planungen - zielführend und über was sollten wir noch nachdenken.
Lieben Dank und Grüße
Olly
ich habe einen Koi-Teich "geerbt". Der Teich war die Herzensangelegenheit meines verstorbenen Vaters und nachdem nun meine Mutter auch immer weiter "ausfällt", muss bzw. möchte ich übernehmen, um ihr die Freude an den Kois zu erhalten.
Ich bin jetzt kein Liebhaber, aber das Herz meiner Mutter hängt einfach an den Koi und daher haben wir alle zusammen beschlossen, dass wir den Teich weiter bewirtschaften. „Wir haben beschlossen“ heißt: Ich habe den Job nun zu erledigen.
Ich habe die letzten Jahre keinen nennenswerten Kontakt zum Teich gehabt. Das war, wie gesagt, das Ding von meinem Dad und meinem großen Bruder.
Das heißt, ich stehe vor der Herausforderung, in einer ohnehin schon knapp bemessenen Zeit ein Schnellstudium zum Teichwirt zu machen.
Das Grundstück ist auch noch knapp 50 km beziehungsweise 30–60 Minuten einfache Fahrzeit entfernt, was es nicht einfacher macht.
Ich werde in der kommenden Zeit immer wieder Themen teilen und berichten, wo wir stehen und welche Herausforderungen uns so begegnen.
Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn ihr mir mit eurem kollektiven Schwarmwissen unter die Arme greifen würdet.
Da, wie schon erwähnt, die Zeit oft knapp ist, kann es durchaus auch einmal länger Funkstille geben, da der Teich auch nicht die einzige Baustelle ist.
Das ist unser Teich aus der Vogelperspektive. Er hat eine Oberfläche von ca. 70 m² und eine geschätzte maximale Tiefe von ca. 1,2 Metern.
Unten herum mit Schilf oder vergleichbar bepflanzt im Teich 2 Seerosen oberhalb nur Wiese.

Das akteulle Filtersystem
Im unteren Bereich stehen vier IBC-Container (aktuell nur drei in Betrieb - Nr. 4 defekt, Ersatz im Zulauf).

Über den orangen Zulauf kommt das Wasser via Schwerkraft über ein Rohr DN 110 in den ersten IBC. Von dort aus fließt es über U-Bögen in den zweiten.
Einleitung im ersten unten, Abgriff auf ca. Mitte, in den zweiten auf ca. mittlere Höhe. Gleiches gilt vom zweiten in den dritten und vierten.
Der erste und vierte IBC sind leer, sprich: keine Filtermedien etc., nichts. Der zweite und dritte IBC haben mittig eine "Wand" ca. 25cm breit und 80-90cm hoch aus Lavasteinen, die das Wasser als Bio-Stufe durchfließt.
Pumpe
Aus dem vierten wird mittels einer "Aquaforte DM 22000 S Vario" zurück in den Teich gepumpt, mittlerweile so, dass das Wasser aus ca. 50–60 cm Höhe fällt.
Vorher was es eine deutlich kleinere Pumpe (geschätzt 2000 l/h) Einlauf über eine Rinne mir Querstreben so das Verwirbelungen entstanden die das Wasser mit O2 angereichert haben. (so vermute ich zumindest die Absicht hiner der Konstruktion) Defekt daher ersetzt.
Im Prinzip läuft alles soweit, nur ist das Wasser immer grün und meine Mom würde die Kois gerne wieder besser sehen.
Ich habe das Gefühl, dass das Wasser sehr schmutzig ist (im Sinne von Algen und Schwebstoffen).
Nach vielen Fragen an meine Mom scheint der Teich in den letzten Jahren nie eine Grundreinigung erfahren zu haben, was wohl die erste Aufgabe sein wird.
Mein Ziel ist es, ein kostengünstiges, aber zuverlässiges System zu etablieren, am besten mit den vorhandenen Sachen, da unser Budget leider doch begrenzt ist.
Was absolut zu vermeiden ist, ist, dass der Teich leerlaufen kann. Das wäre der Worst Case, da der Teich oft auch mehrere Tage unbeaufsichtigt funktionieren muss.
Soviel zum akteulle Stand der Dinge:
Für den Moment geplant:
Futterautomat damit meine Mom nicht so oft fahren muss - Prototyp im Aufbau
Ergänzende Pflanzen wie Hornkraut, Tausenblatt und sofern mal greifbar noch Wasserpest.
- Ziel--> Aufnahme überschüssige Nährstoffe und O2 Anreicherung
- Sorge --> Fische fressen die Pflanzen und Maßnahme somit Zweckfrei
- Nur wohin mit den Koi in der Zeit? Es wird sicherlich lange dauern bis der Teich wieder vollständig gefüllt sein wird.
- Koi im IBC? Mit zus. Sauerstoffpumpe machbar? Wie lagen halten sie das aus?
Was meint ihr zu den akteullen Planungen - zielführend und über was sollten wir noch nachdenken.
Lieben Dank und Grüße
Olly
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