Genesis Evo3/500 am Bürstenfilter

Konst_D

Mitglied
Moin zusammen,


eventuell könnt ihr mir bei der Planung bzw. Einbindung eines Vliesfilters helfen.


Ich bin günstig an einen Genesis Vliesfilter gekommen und würde diesen gerne in mein bestehendes Filtersystem integrieren.


Mein aktuelles System läuft gepumpt in einen Bürstenfilter. Der Bürstenfilter ist so weit eingegraben, dass das Wasser danach noch entspannt per Schwerkraft durch die Bitron Premium zurück in den Teich fließt.


Der Genesis Vliesfilter ist ebenfalls für einen gepumpten Betrieb ausgelegt.


Jetzt überlege ich, wie ich ihn am sinnvollsten einbinde.


Variante 1: Vliesfilter vor den Bürstenfilter setzen


Kann ich den Vliesfilter vor den Bürstenfilter setzen und das Wasser danach per Schwerkraft in den Bürstenfilter laufen lassen?


Falls ja:
Wie viel höher müsste der Auslass des Vliesfilters ungefähr über dem Wasserstand im Bürstenfilter liegen, damit das zuverlässig funktioniert und es keinen Rückstau gibt?


Variante 2: Vliesfilter nach dem Bürstenfilter mit separater Pumpe


Alternativ könnte ich den Vliesfilter auch nach dem Bürstenfilter mit einer separaten Pumpe anschließen. Dann könnte der Vliesfilter vermutlich auf ähnlicher Höhe wie der Bürstenfilter stehen.


Hier stellt sich mir aber die Frage:
Wie binde ich dann die Bitron Premium sinnvoll ein? Vor den Vliesfilter, nach den Vliesfilter oder separat im Rücklauf zum Teich?


Was sich mir zusätzlich nicht ganz erschließt, sind die Anschlüsse am Genesis Vliesfilter. Dort ist meines Wissens ein 63-mm-Eingang verbaut, gleichzeitig wird der Wasserdurchfluss mit ca. 20.000 l/h angegeben.


Kann das mit einem 63-mm-Anschluss in der Praxis überhaupt sinnvoll funktionieren, oder ist das hydraulisch schon grenzwertig – gerade wenn man Druckverlust, Rohrlänge und Bögen berücksichtigt?


Hat jemand Erfahrung mit einem ähnlichen Aufbau oder kann mir sagen, welche Variante hydraulisch am sinnvollsten wäre?


Vielen Dank schon mal für euren Input!
 
Hallo Konst_D,

In der Variante 1 wird der Bürstenfilter aber dann kaum noch was abbekommen, wenn der Vliesfilter schon alles direkt aus dem Wasser holt.
Würde ich nicht empfehlen.

Dann lieber die Variante 2, oder aber:

Variante 3: du lässt deine bestehende Filterstrecke so wie sie ist, wenn diese soweit funktioniert und die UVC dort bereits eingebunden ist.
Den Vliesfilter kannst du ja trotzdem als eigene unabhängige und redundante Filterstrecke mit eigener Pumpe irgendwo platzieren. Der Vliesfilter ist dann hauptsächlich dafür da, die feinen Schwebstoffe aus dem Wasser zu holen und der Rest wird von deiner bereits bestehenden Filterstrecke übernommen.

Was den Durchmesser 63mm angeht: Wenn es ein gepumptes System ist, wie bei dir, dann bekommst du da schon 15000 bis 20000 L/h durch (anders als bei Schwerkraft), aber das Verhältnis Durchflussmenge / Leitungsdurchmesser hat natürlich auch Einfluss auf die Energiekosten.
Bei Variante 3 könntest du das ja mit einer regelbaren 2. Pumpe so einstellen, wie es für dich gerade passt.

Gruß,
Volker
 
Zuletzt bearbeitet:
die 20000 l/h sind absolut unrealistisch, wenn du ihn am Anfang der Filterkette hast. da läuft die Rolle durch ohne einmal anzuhalten. Ich habe meinen sinnvoll mit einer 20.000 Aquaforte bei 80 bis 100 Watt betrieben, also ca. 10 - 12 Tsd. L/h, da hält ne Rolle im Sommer ca. 3 Wochen,

nach dem Bürstenfilter ist eigentlich Quatsch, höchstens du hast noch viele Schwebstoffe nach dem BF

Im übrigen sollte der Auslass des VF oberhalb der Wasserkante des BF enden, ansonsten hast du Rückstau und die Rolle dreht noch mehr. Dann fließt aber das Wasser vom Antrieb des VF nicht mehr per Schwerkraft in den Wasserkreislauf. Dann müßte der VF deutlich höher stehen (auslauf vom Wasserrad über Wasserstand BF).
 
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