Neue Kois kaufen

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern...
Aktuell geht´s doch allen gut. Seitdem sie es schön kuschelig haben, sind sie gut drauf. Deshalb sehe ich jetzt keine Veranlassung, Probleme zu analysieren oder zu konstruieren.
Es ist doch bekannt, dass bei geringerer Anzahl von Kois die Fische lahmer werden wegen geringerer Futterkonkurrenz etc.

Also mit dieser Einstellung kannst du dir ruhig die Koi von beiden Händlern holen. Wo doch die Preise dort so fair und die Koi ganz nach deinem Geschmack sind.

Manchen Menschen kann man eben einfach nicht helfen.
Ich wünsche viel Erfolg.
 
Alles quatsch, als rein mit den Fischen, Quarantäne macht eh keinen Sinn, so teuer sind die Viehcher ja eh nicht, und wenn mal einer oben treibt findet man in der Biotonne immer noch nen Plätzchen. Und da sie nicht schreien können kann man ihnen ja völlig entspannt mim Bierchen in der Hand beim verrecken zuschauen!

Na dann mal Prost!
 
Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern...
Aktuell geht´s doch allen gut. Seitdem sie es schön kuschelig haben, sind sie gut drauf. Deshalb sehe ich jetzt keine Veranlassung, Probleme zu analysieren oder zu konstruieren.
Es ist doch bekannt, dass bei geringerer Anzahl von Kois die Fische lahmer werden wegen geringerer Futterkonkurrenz etc.
dein Ernst ? dann brauchst du hier auch keinen mehr fragen........
 
Also aktuell geht es allen gut.
Allgemein liest man überall, dass viele Koihalter in diesem Winter erhebliche Verluste hatten, ohne dass erkennbare Erkrankungen vorhanden waren. Man geht von Kälteschäden an Kiemen und Haut aus, weil sich die Temperaturen am Gewässerboden unter 4 Grad bewegten. Die Konsequenz daraus habe ich natürlich für mich gezogen, dass ich im nächsten Winter eine Bodenheizung einsetzen werde.
Aber was sollte ich darüber hinaus noch ändern? Die Fische waren gut konditioniert. Haben ab Oktober gutes Winterfutter bekommen. Es gibt ausreichend Frischwasser, Filter läuft gut.
Die Ursache war Kälte, also muss man die Kälte abwenden.
 
Also aktuell geht es allen gut.
Allgemein liest man überall, dass viele Koihalter in diesem Winter erhebliche Verluste hatten, ohne dass erkennbare Erkrankungen vorhanden waren. Man geht von Kälteschäden an Kiemen und Haut aus, weil sich die Temperaturen am Gewässerboden unter 4 Grad bewegten. Die Konsequenz daraus habe ich natürlich für mich gezogen, dass ich im nächsten Winter eine Bodenheizung einsetzen werde.
Aber was sollte ich darüber hinaus noch ändern? Die Fische waren gut konditioniert. Haben ab Oktober gutes Winterfutter bekommen. Es gibt ausreichend Frischwasser, Filter läuft gut.
Die Ursache war Kälte, also muss man die Kälte abwenden.

Also ich habe jetzt Koi seit 2011. Etliche Male lag meine Wassertemperatur über Tage und Wochen bei 0 Grad. Kälte kannst du mal streichen als Ursasche in dem zurückliegenden "Winter".

Ich würde an deiner Stelle dieses Jahr mal gar nichts machen.
 
Quarantäne:

Beugt einer Erkrankung nicht vor.

Ganz im Gegenteil: Ich isoliere die neuen Fische und beobachte, ob sie krank werden. Im ungünstigen Fall (auf den diese Methode abzielt, provoziere ich eine Erkrankung).

Dazu hältere ich sie in meinem original Teichwasser (sonst macht das gar keinen Sinn). Besser noch, ich gebe einen meiner Kois dazu, und schaue, ob sie krank werden. Auch hier setze ich voraus, das alle meine Kois eine identische Besiedlung aufweisen, was unwahrscheinlich ist, auch wenn sie im gleichen Wasser schwimmen.

Und wenn sie nun krank werden, kann ich sie endlich behandeln.



Meine Strategie beim Zusetzen zielt darauf ab, eine Infektion nicht auszulösen, sondern zu vermeiden.

Wochen vor der Vergesellschaftung:
Temperatur nahezu konstant auf 20 Grad einstellen (Die Wärmepumpe reguliert selbständig und vermeidet weitestgehend die treppenförmige Temperaturentwicklung), damit das Immunsystem meiner Fische optimiert wird.

Tag vor der Vergesellschaftung:
Fütterung einstellen, erste Behandlung mit Wofasteril.

Ab dem Tag der Vergesellschaftung insgesamt 5 Tage keine Fütterung und täglich Wofasterilanwendung, wie in der professionellen Fischzucht.

Sechster Tag:
TSEMa – Mikrobiologies Zaubertrunk. Das Wofasteril ist längst abgebaut und schadet somit den TSEMa nicht.


Ich weiß, dass MK das Wofasteril verteufelt. Er will ja seiner Freundin Barbara nicht das Geschäft vermiesen. Unfälle passieren durch unsachgemäße Anwendung. Die Verdünnung ist das A und O. Wenn die Fische durch eine konzentrierte Wolke des Wirkstoffes schwimmen, verätzen sie sich die Kiemen und verrecken elend.
Ich verdünne das Wofasteril um ein Vielfaches stärker, als vom Hersteller vorgegeben. Dazu verdünne ich zunächst nach Herstellervorgabe und verdünne dann noch einmal1:50 mit diesem Hilfsmittel:
https://www.amazon.de/e-nema-Nema-S...jid=6961309359508735222-B005DR2VMU-&hvexpln=0,

das eigentlich zum Ausbringen von Nematodenlarven zur biologischen Bekämpfung des Rüsselmaulkäfers gedacht ist.
So verdünnt, tauchen die Fische beider Anwendung nicht einmal ab!


@Dicker Onkel:
Entscheidend ist natürlich die Wassertemperatur am Teichboden und nicht an der Oberfläche. Durch die Anomalie des Wassers herrscht dort üblicher Weise lange eine Temperatur von 4 Grad. Deshalb legen sich die Fische im Winter dort ab. Doch wenn das gesamte Wasser maximal abgekühlt ist, dann erst sinkt die Temperatur am Boden unter 4 Grad. Und erst dann, wenn dort 0 - 2 Grad herrschen, bekommen die Fische Erfrierungen an den Kiemen und ersticken, obwohl der Sauerstoffgehalt des Wassers in Ordnung ist.
 
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