Ultrasieve Schwerkraft Luftheber

Geisy

Mitglied
Hallo Stromberg

Du kannst das Spaltsieb mit Luftsprudler in den Vortex einbauen und mußt den Vortex dann reinigen wie vorher. Dies muß nur öfter geschehen da auch mehr Dreck zurück gehalten wird.
Das Spaltieb an sich wird im Schnitt alle 2-3Monate gereinigt.

Gruß
Norbert
 

Münsteraner

Mitglied
Geisy schrieb:
Hallo Münsteraner

Du hast ja alles genau erklärt. :roll:
Aber auch beim Trommler und EBF wird der Dreck durch das Sieb gedrückt und man hat dann mehr feine Partikel als davor.
So paßt auch hierzu deine Erklärung............


Sind das deine eigenen Erfahrungen mit dem Spaltsieb oder ist es nur blubber aus dem Netz wo von du berichtest?
Warum beantwortest du nicht einfach mal die von mir gestellten Fragen. Wo bleibt der Dreck? Solange wir nicht an Voodoo glauben gibt es ja nur folgende Möglichkeiten:
1. Kommt er aus dem System heraus?
2. Verteilt er sich fein im Wasser?
3. Sammelt er sich in einer dicken Schicht unten? Wenn ja, wie oft musst du das Reinigen, damit es nicht fault bei 25 Grad Sommertemperaturen?

Die Durchdrückerei kannst du bei Trommler und EBF glatt vergessen. Da kommt sehr sauberberes Wasser hinten raus. Bei 15 cm Pegeldifferenz bildet sich ein Filterkuchen, der sauber aufliegt und am Ende noch viel feiner filtert als die nominellen 60 µ, die das Siebgewebe verspricht. Dementsprechend werden sogar Filter mit einem höheren Druckunterschied gebaut, wie z.B. die Highfill, die noch viel besser filtern.

@Stromberg: Ich bin jetzt hier raus. Wenn du das Teil einbaust, dann halte uns doch bitte über das Ergebnis auf dem Laufenden. Das wäre sehr interessant!
 

Geisy

Mitglied
Hallo Münsteraner

Geisy schrieb:
Hallo Stromberg

Du kannst das Spaltsieb mit Luftsprudler in den Vortex einbauen und mußt den Vortex dann reinigen wie vorher. Dies muß nur öfter geschehen da auch mehr Dreck zurück gehalten wird.
Das Spaltieb an sich wird im Schnitt alle 2-3Monate gereinigt.

Gruß
Norbert
Hier war doch die Antwort auf deine Fragen

Münsteraner schrieb:
Die Durchdrückerei kannst du bei Trommler und EBF glatt vergessen.
Auch da liegst du falsch, siehe mal hier bei Abbildung 7:
http://www.lazbw-kurs.de/schriften/medi ... 372033.pdf
Ist dir ja bekannt aber wird gerne verdrängt.

Gruß
Norbert
 

Münsteraner

Mitglied
Geisy schrieb:
Hallo Münsteraner

Geisy schrieb:
Hallo Stromberg

Du kannst das Spaltsieb mit Luftsprudler in den Vortex einbauen und mußt den Vortex dann reinigen wie vorher. Dies muß nur öfter geschehen da auch mehr Dreck zurück gehalten wird.
Das Spaltieb an sich wird im Schnitt alle 2-3Monate gereinigt.

Gruß
Norbert
Hier war doch die Antwort auf deine Fragen

Münsteraner schrieb:
Die Durchdrückerei kannst du bei Trommler und EBF glatt vergessen.
Auch da liegst du falsch, siehe mal hier bei Abbildung 7:
http://www.lazbw-kurs.de/schriften/medi ... 372033.pdf
Ist dir ja bekannt aber wird gerne verdrängt.

Gruß
Norbert
Ja Norbert, und jetzt? Muss ich dir wirklich erklären, wie man Statistiken ließt? Ok, gerne: Was sagt mir (und hoffentlich auch dir!) also Abbildung 7?

Für beide Tests, nach Trommelfilter und nach "Gar nichts" wird die Größenverteilung der noch vorhandenen Partikel im Wasser dargestellt.

DIE %-SUMME DER PARTIKEL SUMMIERT SICH IMMER ZU 100% AUF.

Wenn alle großen Partikel raus sind, erhöht sich also der %-uale Anteil der kleineren Partikel. Logo! Die eigentliche Aussage der Abbildung ist also in der Tat so signifikant wie einleuchtend und trivial. Nach dem Trommler gibt es fast keine großen Partikel mehr.

@Norbert: Für dich noch mal die obige Aussage im Schritttempo:
Wenn vorher 100 große und 100 kleine Partikel drin sind, ist die %-uale Verteilung groß zu klein 50% zu 50%. Wenn nun die 100 großen Partikel rausgefiltert werden, erhöht sich der %-uale Anteil der kleinen Partikel auf 100%!

Aber dafür hätte ich keine Wissenschaftler gebraucht. Du?

Über die Gesamtzahl bzw. die Gesamtmasse der Partikel in den beiden Wässern sagt die Graphik eben gar nichts.

Aber hier noch mal Prosa aus der "Studie":
"Vor der Filtration durch den Trommelfilter
finden sich alle Partikelgrößen
im Ablaufwasser von kleiner 6,3 µm
bis größer 600 µm, nach der Filtration
hingegen sind kaum noch Partikel
größer 40µm nachzuweisen (Abbildung
7). Ein Vergleich der rechnerisch
vorhergesagten Entnahme
(70,1% Partikelsubstanz) mit der realen
Entnahme (72,6% Partikelsubstanz),
die über die abfiltrierbaren
Stoffe ermittelt wurde, zeigt eine hohe
Übereinstimmung."

Und Tabelle 6 ist interessant, wenn auch die Messergebnisse mehr als ungenau sind. (Warum auch immer)
"Tabelle 6 gibt Erfahrungswerte für die
Reinigungsleistung eines Mikrofilters.
An abfiltrierbaren Stoffen werden bei
ordnungsgemäßer Funktion zwischen
50 und 95 % der ankommenden Menge
entnommen, vom Gesamtphosphor
30-80 %."

Und noch was wird in der Studie mehrfach erwähnt: Keine Abstürze/Pumpen vor einer mechanische Reinigungsstufe einsetzen, sonst werden die Partikel zu klein zum Filtern. Was denkst du, was der Blubbervorhang vor diesem Sieb genau bewirkt?

Hier die Originalprosa:
"Einfluss anlagentechnischer
Einbauten
Bereiche starker Turbulenz scheinen
eine wichtige Ursache für die unerwünschte
Zerkleinerung der Partikel
im Wasser von Fischzuchten zu sein.
Um dies zu überprüfen, wurde der
Einfluss eines Absturzes (Abbildung
6)
auf die Partikelgrößenverteilung
mittels der Lasermethodik untersucht."

Folglich: Alles schön durchblubbern, dann zerkleinert sich der Dreck maximal und verteilt sich zur aeroben Verstoffwechselung durch Bakterien im Teichwasser unter Inkaufnahme eines extrem hohen Keimdruckes.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kl%C3%A4r ... ungsbecken
"Belebungsbecken
→ Hauptartikel: Belebtschlammverfahren
Der Großteil der kommunalen Kläranlagen in Mitteleuropa wird nach dem Belebtschlammverfahren betrieben. Damit werden in sogenannten Belebungsbecken durch Belüften des mit Belebtschlamm (Massen von flockig aggregierten Bakterien) versetzten Abwassers die Abwasserinhaltsstoffe des frischen Abwassers biotisch oxidativ abgebaut. Dabei werden von aeroben (Sauerstoff verbrauchenden) Bakterien und anderen Mikroorganismen (z. B. Hefen) Kohlenstoffverbindungen größtenteils zu Kohlenstoffdioxid abgebaut und teilweise zu Biomasse umgesetzt sowie der Stickstoff aus den organischen Verbindungen durch andere Bakterien zunächst als Ammoniak abgespaltet und dieses mit Sauerstoff zu Nitraten oxidiert (Nitrifikation). Das Belebtschlammverfahren wird zumeist mit kontinuierlichem Durchlauf betrieben, das heißt, in das Belebungsbecken läuft kontinuierlich Abwasser zu und kontinuierlich läuft im selben Maß Belebtschlamm enthaltendes Wasser ab."

Man, man, man, wie kann man so eine Studie nur soooo falsch interpretieren?

Du hast mir immer noch nicht verraten, wie oft du die Schlammschicht an deiner geplanten Absetzstelle bei 25 Grad Wassertemperatur entfernen willst, damit es nicht fault. Kannst du dann noch 14 Tage in den Urlaub fahren oder nur noch kurz zum Bäcker um Brötchen zu holen?
 

Geisy

Mitglied
Ich hab es mal versucht in Zahlen zu fassen.
https://docs.google.com/spreadsheets/d/ ... sp=sharing
Ich habe aus der Tabelle die Prozentwerte mal ausgelesen und in eine Excel gepackt.
Auch ich komme so auf eine Partikelentnahme von fast 70% das passt also ca.

Dann bin ich hin und habe die Prozente mal mit einem fiktiven Wert zugewiesen. Hier 100g Partikel/m³ und die verteilt.
Man sieht ganz deutlich das nach dem 40µm Trommler mehr feine Teile da sind.

Wenn du dir mal den Wert für die Partikelgröße 10,1µm anschaust hast du vor dem Trommler fast 2,5% von 100% der Partikel, nach dem Trommler sind da noch ca. 14% von den verbleibenden 29% der Partikel.

Das ist doch nicht so schwer.
 

OlympiaKoi

Mitglied
Wenn ich grobe Partikel raus filtere, erhöht sich natürlich der prozentuale Anteil der kleineren Partikel. Absolut gesehen, erhöht sich der Schmutzanteil an feinen Partikeln natürlich nicht.

Grüsse,
Frank
 

Geisy

Mitglied
Wie der Münsteraner schon richtig zittierte wurde durch den Trommler gut 70% der Partikel entnommen.
Es sind also nach dem Trommler noch fast 30% da die sich auf die feinen Teile verteilen.

Da bei 10,1µm Partikel dann noch 14% von den fast 30%verbleibender Partikelmasse da sind, ist das ein schlechtes Zeichen für die Gewebefilter.

Gruß
Norbert
 

Münsteraner

Mitglied
No Bert! :lol:

Du hast einfach gar nicht gelesen, was ich oben schrieb. Schade.

Mit deinen Partikeln bewegst dich da auf Nebenkriegsschauplätzen, wenn du damit nun beweisen willst, dass Trommler mehr zerschreddern als rausfiltern. Das geben die Daten einfach nicht her. Du weißt ja nicht mal, ob die neuen Minipartikelnun vom großen oder vom kleinen Dreck stammen.

Gerade wenn du den Blubber von diesem Criefsiev dahzu nimmst. Und dieses Sieb ist auch noch so grob, dass da die 80 µ Partikel zu dritt nebeneinader durchpassen.

Übrigens frage ich noch mal kurz. Wahrscheinlich zum fünften Mal in diesem Fred:

Du hast mir immer noch nicht verraten, wie oft du die Schlammschicht an deiner geplanten Absetzstelle bei 25 Grad Wassertemperatur entfernen willst, damit es nicht fault. Kannst du dann noch 14 Tage in den Urlaub fahren oder nur noch kurz zum Bäcker um Brötchen zu holen?

Jetzt langt es mir hier aber auch. Du willst es nicht verstehen oder kannst nicht. Bau doch jeder das ein, was den er für richtig hält. Ich finde es aber halt immer schade, wenn Neulinge hier auf so eine Voodoo-Maschine abgespitzt werden und dann damit voll gegen die Wand fahren.
 

OlympiaKoi

Mitglied
Hallo Nobert,

in der Summe der Partikel bis einschließlich 101 µm hast Du im Beispiel vor und nach der Trommel jeweils 31,5 Gramm Schmutz. Mit Trommel sind allerdings fast 70% des grösseren Schmutzes entfernt worden. Spricht deshalb für die Trommel.

Grüsse,
Frank
 

Geisy

Mitglied
Hallo Münsterarner

Der Stromberg hier fragt nach einem Schwerkraft Spaltsieb für seinen Vortex.
Diesen Vortex kann er genauso reinigen wie vorher nur öfter weil nun das Spaltsieb auch mehr Dreck zurück hält was er ja auch wollte oder?
Ich denke der Stromberg kann genauso oft Brötchen holen wie vorher. :D

Es geht hier nicht um meinen Filter und ich filter auch nicht mit Spaltsieb.

Gruß
Norbert
 
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