Nitrit im Winter?

hallo ralf,

habe dein verweis gelesen, ist nicht soweit weg von meiner meinung.
ich werde auch keinen meine meinung aufzwingen.
ich brauche auch keine kraftausdrücke seiltänzer o.ä. um meine
schwäche wieder stärke zu verleihen.
schuppenkarpfen, spiegelkarpfen oder auch koi/kois sind karpfen.
sie können so oder so gehalten werden, müssen aber nicht
zwingend im winter auf ihre ruhe verzichten müssen. nun sie sind aber
so robust, das sie bei einer künstlich hoch gehaltenen temp.
auch keinen schaden nehmen müssen. es lässt aber doch erahnen, das
so manche erfahrungen möglicherweise auch nur nachgeschrieben ist.
es gibt auch einige, die aus ach soviel erfahrungen gelernt haben.
man weiss nur nicht, was es für welche waren, oder haben sie doch
nur fehler gemacht.

schauen wir doch nur mal die entwicklung der koi an.
der karpfen kommt schon aus den asiatischen raum, woraus der koi
heraus gefiltert oder gezüchtet wurde.
wer weiss die temperaturen von vor 1500 oder 1000 jahren so genau.
in erster linie wurden die farben herausgezüchtet, die anfangs doch auch nur durch etwas zufall entstanden sind.
die farben erst haben den karpfen/koi zum status symbol gemacht.
daraus ist eine ganze kette von umständen entstanden, die so der
Karpfen/koi eigendlich garnicht braucht.
1. einen glasklaren teich, braucht er so nicht, aber man wollte und will
ja seine prachtkarpfen sehen.
2. futter von oben, braucht er so nicht, aber man wollte und will
ja seine prachtkarpfen präsentieren. die anatomie zeigt etwas
anderes.
3. einen kanalförmigen sterilen teich ohne pflanzen, möchte unser
koi das unbedingt.
4. nur weibchen, weil sie vieleicht etwas größer werden, um
eventuell prachtexenplare präsentieren zu können.
so könnte es noch weiter gehen.
da der karpfen und so auch unser koi im warsten sinne ein
harter und anpassungsfähiger fisch ist, kommt er mit vielen ihm
gebotenen möglichkeiten klar. unter gewissen umständen kann
er es uns auch zeigen, sprechen kann er leider oder zum
glück nicht.
aber das behaupte ich jetzt mal, nicht alles was ihm geboten wird,
braucht, oder möchte er.
beschäftigt man sich mit karpfen und macht sich mit ihrer natürlichen
lebensweise und ihren natürlichen lebensbedürfnissen vertraut,
weiß man auch was ein koi für lebensbedürfnisse hat.
hier bedarf es dann auch ein hohen maß an diziplin, um ihre
bedürfnisse in unseren teichen gerecht zuwerden, dabei meine ich
nicht nur 12 koi in einen 60m³ teich zu hältern
( wobei das schon eine enorme leistung ist).
meine meinung ist wie natürlicher wir die bedingungen schaffen, um so
gerchter werden wir unserer koi/kois, dazu gehört auch ein winter,
ein teich mit eis, eine temperatur auch mal von ca 3,5° - 5° über
ein zwei wochen.
auch sollte man den wert eines koi nicht als materiellen wert oder
status symbol schätzen, sonder als fisch.

nun kann man auch sagen ich erzähle auch nur nach, was natürlich
so auch stimmt, aber das aus 1. quelle
mehrere veterinäre im familienkreis vom Vater über Frau und und
lassen mich nicht nur rumdoktoren oder experimentieren.
vernünftige verhältnisse im teich schaffen, länge, breite, tiefe auch
die eine oder andere pflanze, wasserwechsel, wasserwechsel und
wasserwechsel ( frührjahr, sommer, herbst u. winter )
vernünftiger fischbestand, vernünftig füttern sind grundbedingung
und so kommen unsere karpfen/koi über den winter.
das andere kann, müss nicht unbedingt.

michael
 
Du würdest dich wundern, wieviele Karpfen in einem harten WInter das Zeitliche segnen ;)
Und eure Vorstellung von Karfengerechten Gewässern solltet ihr auch überdenken, denn der Ursprung jedes Süßwasserfisches ist der Fluss und nicht der ( in unseren Köpfen typische Karpfenteich) idyllische Seerosenteich ;) Und nur weil de Karpfen als robuste Fischart gilt, muß man nicht immer wieder die Grenzen testen ;)
Ursprung des Karpfens ist wohl der Ganges.
Ach ja, ich fahre auch noch runter mit der Temp, aber sicher nicht auf 1-2" C 8)
 
Hallo Ludger,
ludger schrieb:
Ursprung des Karpfens ist wohl der Ganges.
Ursprung des Karpfens ist das Kaspische Meer. Von dort machte er sich zunächst auf die Reise zum Schwarzen Meer und zu dem Aralsee. Die nächste Station war dann Südostasien (China).
In Europa war die Donau der erste Besiedlungsraum des Karpfens.
 
michael w schrieb:
hallo ralf,

habe dein verweis gelesen, ist nicht soweit weg von meiner meinung.
ich werde auch keinen meine meinung aufzwingen.
ich brauche auch keine kraftausdrücke seiltänzer o.ä. um meine
schwäche wieder stärke zu verleihen.
schuppenkarpfen, spiegelkarpfen oder auch koi/kois sind karpfen.
sie können so oder so gehalten werden, müssen aber nicht
zwingend im winter auf ihre ruhe verzichten müssen. nun sie sind aber
so robust, das sie bei einer künstlich hoch gehaltenen temp.
auch keinen schaden nehmen müssen. es lässt aber doch erahnen, das
so manche erfahrungen möglicherweise auch nur nachgeschrieben ist.
es gibt auch einige, die aus ach soviel erfahrungen gelernt haben.
man weiss nur nicht, was es für welche waren, oder haben sie doch
nur fehler gemacht.

schauen wir doch nur mal die entwicklung der koi an.
der karpfen kommt schon aus den asiatischen raum, woraus der koi
heraus gefiltert oder gezüchtet wurde.
wer weiss die temperaturen von vor 1500 oder 1000 jahren so genau.
in erster linie wurden die farben herausgezüchtet, die anfangs doch auch nur durch etwas zufall entstanden sind.
die farben erst haben den karpfen/koi zum status symbol gemacht.
daraus ist eine ganze kette von umständen entstanden, die so der
Karpfen/koi eigendlich garnicht braucht.
1. einen glasklaren teich, braucht er so nicht, aber man wollte und will
ja seine prachtkarpfen sehen.
2. futter von oben, braucht er so nicht, aber man wollte und will
ja seine prachtkarpfen präsentieren. die anatomie zeigt etwas
anderes.
3. einen kanalförmigen sterilen teich ohne pflanzen, möchte unser
koi das unbedingt.
4. nur weibchen, weil sie vieleicht etwas größer werden, um
eventuell prachtexenplare präsentieren zu können.
so könnte es noch weiter gehen.
da der karpfen und so auch unser koi im warsten sinne ein
harter und anpassungsfähiger fisch ist, kommt er mit vielen ihm
gebotenen möglichkeiten klar. unter gewissen umständen kann
er es uns auch zeigen, sprechen kann er leider oder zum
glück nicht.
aber das behaupte ich jetzt mal, nicht alles was ihm geboten wird,
braucht, oder möchte er.
beschäftigt man sich mit karpfen und macht sich mit ihrer natürlichen
lebensweise und ihren natürlichen lebensbedürfnissen vertraut,
weiß man auch was ein koi für lebensbedürfnisse hat.
hier bedarf es dann auch ein hohen maß an diziplin, um ihre
bedürfnisse in unseren teichen gerecht zuwerden, dabei meine ich
nicht nur 12 koi in einen 60m³ teich zu hältern
( wobei das schon eine enorme leistung ist).
meine meinung ist wie natürlicher wir die bedingungen schaffen, um so
gerchter werden wir unserer koi/kois, dazu gehört auch ein winter,
ein teich mit eis, eine temperatur auch mal von ca 3,5° - 5° über
ein zwei wochen.
auch sollte man den wert eines koi nicht als materiellen wert oder
status symbol schätzen, sonder als fisch.

nun kann man auch sagen ich erzähle auch nur nach, was natürlich
so auch stimmt, aber das aus 1. quelle
mehrere veterinäre im familienkreis vom Vater über Frau und und
lassen mich nicht nur rumdoktoren oder experimentieren.
vernünftige verhältnisse im teich schaffen, länge, breite, tiefe auch
die eine oder andere pflanze, wasserwechsel, wasserwechsel und
wasserwechsel ( frührjahr, sommer, herbst u. winter )
vernünftiger fischbestand, vernünftig füttern sind grundbedingung
und so kommen unsere karpfen/koi über den winter.
das andere kann, müss nicht unbedingt.

michael

Das hast du echt gut beschrieben michael :thumleft:
Ich kann dir da nur zustimmen.

lg und nen guten Rutsch
Philipp
 
Mikrobiologie schrieb:
Hallo Ludger,
ludger schrieb:
Ursprung des Karpfens ist wohl der Ganges.
Ursprung des Karpfens ist das Kaspische Meer. Von dort machte er sich zunächst auf die Reise zum Schwarzen Meer und zu dem Aralsee. Die nächste Station war dann Südostasien (China).
In Europa war die Donau der erste Besiedlungsraum des Karpfens.

OK, dann solltest du das mal bei Wikipedia eintragen, denn dort steht, das der Karpfen einer der wenigen war, der die STromschnellen des Ganges überwöltigen konnte. Was davor war hab ich noch nirgends gelesen.
Aber das heißt nicht das ich dir nicht glaube ;) Wiki weiß ja auch nur fast alles .
 
@ Phillip,
ist schön in einem Forum, wo man zu 80-90% Zustimmung bekommt ;)
Wieviel % sind hier, die kalt überwintern??? 8)

Also nochmal.
Mir ist klar, das sich lange nicht jeder einen beheizten Teich leisten kann, hab ja selber Jahre für gespart. Aber sich selber deswegen zu beweihräuchern ist der falsche Weg. (Habe ich auch hinter mir ;) ) Ehrlich bleiben und zumindest mal drüber nachdenken, ob es da nicht doch ne bessere Möglichkeit gibt, als 1-2° C im WInter.
 
Hallo ludger,
ich respektiere ja nahe zu jede Variante
Koi zu halten, solangen es den Koi nicht schadet.
Deine Methode ist wohl sicherer. Doch denke ich,
es schadet den Koi auch nicht den Winter zu fühlen. :wink:
Und wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf.
Ich denke auch, z.B. für die Resistenz und somit
die unspezifische Immunabwehr ist es zum fördernd.

Somit haben beide Methoden ihre Daseinsberechtigung.

Einverstanden? :wink:

lg und nen guten Rutsch
Philipp
 
Der Weg von Ludger ist sicher ein möglicher den man gehen kann.

Ansonsten finde ich in der Kaltüberwinterung 0 Sinn! Das dies die Imunabwehr erhöhen soll..womit bzw woran bitte? Das ist genauso ein Märchen wie die Behauptungen das UV-C oder Ozon die Fische verweilichen würde...

Die Imunabwehr ist nahezu völlig ausgeschaltet...das einzige was bei steigenden Temps. da einen gewaltigen Vorteil hat sind Keime, Bakterien und Viren...das ist doch der Grund warum die geschwächten Tiere dann im März reihenweise umfallen...Mensch erkennt das doch!

Ne ne ne..ich bin der Meinung den Fischen über das ganze Jahr hinweg die optimale Range zu bieten. Denn eines steht für mich auch fest, ähnlich wie bei uns Menschen, liegt der Schlüssel für eine gute Gesundheit in der tatlosn Funktion des Vertauungsvorganges.

Und der arbeitet nunmal erst ab 16 oder 18 Grad richtig!

Ich mach das jedenfalls so und ich habe das schwöre ich, bis heute noch nie einen Koi verloren!

Mach mir nun schon Gedanken wem ich die mal vererben soll...naja vielleicht springen sie ja aus dem Teich raus :D

Aber mal zum Ursprung des Titels zurückzukehren. Geht doch mal raus und messt den Nitritwert und berichtet!

Ich weis auch das der NO2 Wert beim Koi jetzt nicht der Burner ist, trotzdem gibt er Aufschluss über ein funktionierendes Filtersystem und damit auf gute Haltungsbedingungen..also messt doch mal! alles andere ist doch ohnehin jetzt nur noch geschwafel oder wie Ludger sagt..Selbstbeweihräucherung.

Würde mich jetzt mal echt interessieren, besonders bei denen die Füttern und wo der Filter aus ist hahahaha

Denn eines ist doch klar, Nitrit hemmt die Sauerstoffaufnahme im Blut. Er sollte auch für Koi immer unter der Nachweisgrenze liegen. Wenn dann noch ein mangelnder Gasaustausch aufgrund einer fast oder auch ganz geschlossenen Eisdecke dazu kommt..wirds sehr unangenehm für die Fische. Wohl in etwa so wie ein Asthmatiker der nicht richtig Luft bekommt. Und eh...das ist doch Scheiße.
Gutes Neues übrigens
 
ludger schrieb:
Hi Robert,
sicher hast du ein kleines wenig Recht mit deiner EInstellung, aber wirklich nur etwas. Denn du kennst das Thema und hast da schon viel drüber gelesen und das in einem Forum, wo ein etwas andere Ton herrscht, wenn es um Kaltüberwinterung geht.
Hallo Ludger,

ja sicherlich, habe schon sehr viel in diversen Foren und auch auf Vorträgen darüber gelesen und gehört. Man muss aber auch hier den jeweiligen Ausgangspunkt beachten.
Ich gebe dir natürlich Recht, 1-2 Grad ist zu wenig, und ist eine Tortur mit ungewissen Ausgang für die Koi. Dies würde ich auch nicht anstreben. Bin aktuell bei 6,4 Grad rein mit Wasserwechsel, Fische stehen gut, fressen alle paar Tage eine kleine Ration, und alles ist für mich gut.

Ich bin kein TA, tausche mich aber ab und an im Stammtisch mit einem der Besten mit einem aus. Und auch er sieht es so, Temperatur runter für mind. 1-3 Monate auf 6 Grad- 8 Grad ist die optimale Hälterung der Koi. Auch in der Natur ist dies so geregelt. Stichwort Farbentwicklung, Laichverhalten, Entlastung der inneren Organe (Fettleber usw.) etc.
Fakt ist für mich auch, Koi jedes Jahr aus dem Teich keschern, ist Stress pur, dann andere Wasserwerte in der IH nochmals neuer Stress pur, das kann nicht der Weg sein, dann lieber den Außenteich umrüsten, und was richtiges machen.

Bisher bin ich da recht gut gefahren. Natülich ist so ein Folienzelt wie Du es hast, eine geile Sache. Ist aber auch eine Frage, in wie weit man in das Hobby investieren mag und kann. Nur eines ist klar, die Koi sollten nie darunter leiden.
 
Hmm..die von dir genannten Japaner machen das aber anders oder? Sollten mal an eurem Stammtisch teilnehmen denke ich..

Im Grunde, das unterstelle ich mal, wollen wir ja alle nur das best mögliche rausholen.
Da ist es ja befruchtend auch mal kontrovers zu diskutieren oder?

Schließlich führen viele Wege nach Rom.

Nur, die einen nehmen halt die Via Appia und die anderen stolpern querfeldein in die Stadt :D
 
Hi RObsig
die 1-2 Monate bei ca 7 Grad halte ich auch für OK und pracktiziere ich auch.

@ Hulk,
In Ogata ist es noch bei vielen Züchtern Gang und Gäbe, das die Koi kalt überwintert werden.
 
Hallo Robert,
klar ist dass eine Frage des Invests,aber alles ist irgendwie möglich! Mein Tümpel hat auch eine Folienabdeckung mittels Schwimmpontons,die jetzt keine Unsummen kostet,aber sehr effizient ist. Mittels Grundwasser,was ich ab an und zulaufen lasse,neben den normalen Wasserwechseln,halte ich die Temps in einem Bereich,wo die Fische kein Problem kriegen. Filter läuft voll durch und gefüttert wird alle 2-3 Tage,angepasst natürlich.
Wenn ich ein gepumptes System hätte,welches nicht eingehaust wäre,würde ich den Filter auch abschalten und mittels Frischwasser für entsprechende Temps sorgen.
Nitrit und Ammoniak sind nicht nachweisbar.

VG,
Stephan
 
weis nicht Ludger..das liegt in der Präfektur Osaka und hat damit eine um einiges höhere Temperatur als in unseren Breitengraden.

Außerdem sind die Naturteich ungleich größer und tiefer als die Gartenteiche bei uns.

Denke nicht das man das 1:1 vergleichen kann.
 
Doch, kann mann.
Da liegt im WInter teilweise meterhoch der Schnee. Und die Japaner haben auch Privatteiche. Klar, die Teiche für die Jumbos sind sehr groß und auch tief, da hast du sicher recht. Aber eine Kaltüberwinterung geht. Nur dann kontrolliert, wie zB STephan. Und wer gepumpte Filter hat, sollte mal den Spaten im Frühjahr raus holen und auf Schwerkraft umbauen, das wäre ein guter ANfang ;)
 
Oben