Störe leiden Höllenqualen in einfachen Gartenteichen, wenn man sie nicht- oder nicht ausreichend belüftet. Wenn man sich so durch´s Netz googelt, dann liest man, wieviele Störe jedes Jahr in Gartenteichen dahinsiechen oder verenden, weil die Besitzer nicht in der Lage sind, diese Tiere zu halten. :twisted:
Ich finde, das sollte man alles ganz genau überlegen und durchrechnen.
Mit so einem popeligen Sprudelstein kommt man nicht weit. Die Störe leben normalerweise in fließenden Gewässern und schwimmen auch nicht 24 Stunden am Tag wie man das evtl. im eigenen Teich beobachtet. Sie liegen in der Strömung (wenn welche da ist) und filtern dann das Wasser. Für mich persönlich ist es absolute Tierquälerei, einen Stör (der auch in der Natur mehrere Kilometer zurücklegt) in einem schlecht belüfteten-und zu kleinem Tiech zu halten. Nur aus Prestigegründen so ein Tier zu halten ist zwar gut für´s Ego, aber leider schade für den Fisch :!:
Mein Teich besitzt schon enorm Strömung und ich kann beobachten, wie sie manchmal einfach nur am Boden liegen, ihre Klappen öffnen und das Wasser filtern, ohne sich zu regen. Nächstes Jahr setze ich noch einen ´drauf und setze NOCH eine Strömungspumpe dazu, da werden zwar die kleinen Koi ordentlich weggepüstert, aber ich bin darauf hinaus, das es den Stören einigermaßen gutgeht.
Gruß Nicole (die auch einen Stör von der Schlachtplatte gerettet hat, aber darauf geachtet hat, das das Tier auch ausreichend Platz hat, ansonsten hätte ich ihn dagelassen, ich halte sie ja zur Bespaßung und nicht als Nutztier).
Yo, zur Fütterung: Spezielles Störfutter ist ein absolutes Muß, aber meine stehen auch auf rote Mückenlarven, Würmer, Wasserschnecken und Bachflohkrebse. In der Hundehaltung nennt man das, glaube ich, "Barf"
