Goldfische verändern ihre farbe ?

Kin-gin-rin

Mitglied
Otze schrieb:
Alle anderen, bitte nicht andauernd vom Thema abweichen, die Zeit ist zu schade, so gewinnt man auch keine Freunde.

Grüße

Öli


welcher deiner bis jetzt verfassten "Beiträge" sind produktiv oder hilfreich gewesen? Du versteckst deine Unwissenheit unter pupertären halbstarken Äußerungen.
Lass das Getuhe und bring hier Fakten, dann kann man dich vieleicht ernst nehmen :wink:




_____________________

Andreas
 

Otze

Mitglied
Alex Droste schrieb:
Otze schrieb:
Alex Droste schrieb:
Manchmal können Meinungen etwas daneben liegen. Ist doch kein Problem. Wer es besser weiß, kann ja seinen Senf dazu geben.

Wer etwas nicht weiß, und auch keine Antwort erhält auf eine Frage, die er nicht gestellt hat, hält sich halt raus, gell? Rumstänkern ist nicht nur hier unerwünscht!
Hi Alex,

seh ich auch so!


Bin zwar kein Wissenschaftler und vielleicht wird hier zu sehr auf dem Begriff "wissenschaftlich" abgestellt, ich will einfach nur mal Infos."

Will keinen damit beschuldigen, aber sicher gibt es hier so welche, die ich noch nicht kenne.

Grüße

Öli

:wink:

Die Beschimpfungen sind Energieverschwendung. Einfach eine eindeutige Frage stellen, hoffen oder woanders weitersuchen. :wink: Ansonsten Schnauze halten. :lol:
Hi Alex,

Du bringst die Sache wohl mal wieder auf den Punkt :oops:

Es bleibt dann wohl beim "hoffen" :roll:

Also bisher habe ich eine einzige nette Antwort zum Thema bekommen und vergessen mich dafür zu bedanken, was ich nach Mahnung dann ja nachgeholt habe. :wink:

Hat jemand noch was dazu, weil eine abschließende Erklärung war es leider nicht.

@die anderen: haltet Euch an Alex Aussagen und Ruhe ist!

Grüße
Öli
 

Hoshy

Mitglied
Ich für meinen Teil bin der Meinung,wenn Otze in diesem rüden Stil weiter macht,dann bekommt er bald keine Antworten mehr :!:
 

Ryukin

Mitglied
Hallo ,

war ein paar Tage nicht im Forum und hab leider den besten Teil des Schlagabtausches verpasst.
Ich habe ganz viele " Qualzuchten" , ich züchte sie sogar......
Im 2 oder 3. Beitrag hab ich auch etwas zur Schwarzfärbung von Goldfischen geschrieben.... ich weiss nicht ob Du das überlesen hast????
Ich denke ich kenne mich schon etwas aus zumindest mit Goldfischen, falls Du nun noch eine konkrete Frage hast, werde ich sie Dir gerne beantworten , falls ich das kann.

Viele Grüsse Claudia
 

Gecko

Mitglied
Die Verfärbungen hängen einzig und allein von den Chromatophoren der Fische ab und sind vollkommen normal.
Verletzungen, Licht, etc. können eine Ausschüttung von bestimmten Pigmentzellen veranlassen -> die Fische ändern ihre Farbe.
Schwarz ist bei Goldfischen vollkommen normal. Die meisten aller Goldfische sind als Jungfische schwarz.

Material zum lesen:
Goodrich, HB. The Development of Hereditary Color Patterns in Fish. The American Naturalist, Vol. 69, No. 722, pp. 267-277. (May-June 1935).

Goodrich, HB and Hansen, IB. The Postembryonic Development of Mendelian Characters in the Goldfish, Carassius auratus. The Journal of Experimental Zoology, Vol. 59, No. 2, pp. 337-358. (April 1931)

Kajishima, Takao. Genetic and Developmental Analysis of Some New Color Mutants in the Goldfish, Carassius auratus. Genetics, 86: 161-174. (May 1977).

Sugimoto, Masazumi. Morphological Color Changes in Fish: Regulation of Pigment Cell Density and Morphology. Microscopy Research and Technique, 58:496-503 (2002).
 

Gecko

Mitglied
Es ging ursprünglich um die Verfärbung der Goldfische.
Wieso sie sich färben und ob die Schwarze Farbe etwas mit "Heilung" zu tun hat.
Hat sie aber nicht wirklich.
 

OHenkes

Mitglied
Danke für die Antwort. :D

Diese Schlagabtausche (oder wie nennnt man das :?: ) machen echt jedes interessante Thema kaputt, aber dazu wurde hier in einem anderen Bereich ja schon einiges angemerkt.

Soviel ich weiss hat das Schwarz schon etwas mit "Heilung" zu tun, da Macrophagen, also Fresszellen des Immunsystems schwarze Pigmente befördern, also an heilenden Stellen eine Schwärzung durchaus ein Indiz dafür sein kann, daß das Immunsystem arbeitet. Allerdings soll die Ausschüttung von Stresshormonen ebenfalls zu Schwärzungen führen, so ist mir das jedenfalls bei Karpfen bekannt. Also sagt eine Schwärzung nichts spezifisches aus.

Bei Goldfischen ist es fraglich ob sie überhaupt noch schwarze Pigmente besitzen, vielleicht werden diese aber auch Hormonell bedingt wieder neugebildet, was allerdings dann wieder die Frage aufwirft ob es sich dabei dann nicht nur um ein Stress-Symptom handelt.
 

Gecko

Mitglied
Das mit den Makrophagen ist mir neu.
Mir ist lediglich bekannt, dass Goldfische bei einer Art "Druckstellen/Prellungen" schwarze Flecken bekommen können, so wie sie auch bei zu hohen Ammonium- und Nitratwerten schwarz werden können. Aber auch das scheint nicht bei allen Goldfish-Arten vorzukommen und auch eher selten einzutreten. Ob das irgendwas mit einem "Heilungsprozess" zu tun hat, wage ich dennoch zu bezweifeln, sondern scheint mir allgemein eher "hormonell" bedingt zu sein.
Die meisten aller Schwarz-Verfärbungen sind mit Abstand natürlich bedingt und vollkommen normal.
 

OHenkes

Mitglied
Es kommt darauf an, ein Shubunkin, bzw. Kaliko hat z.B. schwarze Farbzellen, die sind bei einem gelben oder weissen oder rot-weissen erstmal nicht mehr da. Das Umfärben aus der Jugend ist durch einen hormonell bedingten Abbau sämtlicher schwarzer Farbzellen bedingt.

Wenn also ein Goldfisch, der keine schwarzen Zellen mehr hat wieder dunkel wird, dann ist es erst einmal auffällig aber sagt noch nichts darüber aus was der eigentliche Grund ist, sollten es Macrophagen sein, dann hat es im Weitesten etwas mit Heilung zu tun, heisst aber nicht, daß der Fisch gesund wird. Wenn es durch Stresshormone kommt, dann ist die Situation bestimmt schlimmer, weil es keine oberflächliche Reaktion mehr ist.

Richtig gut sieht man soetwas bei einer Erythrodermatitis, dort bildet sich ein schwarzer Kranz um die Entzündung, das sind dann wahrscheinlich die Macrophagen. Oder bei der "Schwarzfleckenkrankheit", bei der Parasitenstadien in der Haut eingekapselt sind.
 

Ryukin

Mitglied
Hallo Ihr Beiden.....

ich hatte schon öfter Goldfische, de sich nach überstandener schweren Krankheit teilweise schwarz gefärbt haben.
Allerdings ist diese Färbung nur vorübergehend.
Sie nimmt zu erreicht einen Höhepunkt und wird dann nach ca. 2-3 Monaten wieder weniger, bis sie völlig verschwindet.

Ich hab auch Bilder davon.
Dieser Schleierschwanz hatte einen schwere Ichthyobefall und zusätzlich eine bakterielle Infektion.

Als normal würde ich die Verfärbung der Jungfische von Schwarz in orange bezeichnen.
Auch hier ein Bild....

Und dann gibt es noch eine Gruppe von Goldfischen mit calico Färbung bei den Schleierschwänzen oder eben die Shubunkin die tatsächlich die schwarze Farbe dauerhaft tragen.
Sie kann im Laufe der Jahre zunehmen oder auch abnehemen , alles ist denkbar.
Teilweise hat da die Wasserhärte auch einen Einfluss darauf.
Auch hier noch ein Bild von einem Fisch mit calico Färbung, in diesem Fall ein Ranchu.
Es könnte möglich sein, dass das Schwarz die anderen Farben völlig verdrängt.....


VG Claudia
 

Anhänge

OHenkes

Mitglied
Hallo Claudia,

da hast Du aber ein paar prima Beispiele eingebracht.

Dem "Schleierschwarzen" kann man seine Krankheit wirklich ansehen auch wenn das Symptom sehr unspezifisch ist.
Wir haben früher im Betrieb auch Schleierschwänze importiert und da sind einige bei weitem dunkler geworden und auch gestorben. Hier sehe ich den Stress als Ursache. Als wir dann merkten, daß wir uns zu viele Krankheiten reinholen, haben wir das Nebengewerbe mit den Zierfische auch schnell wieder aufgegeben.

Der deutsche Karpfen soll ja schließlich gesund sein.
:wink:

Aber zurück zum Thema.

Die Fische ziehen die Nährstoffe für die schwarzen Pigmente übrigens aus dem Protein des Futters, so könnte die Diät auch einen Einfluss haben, wobei die Veranlagung natürlich da sein muss, das alles hat dann aber auch wieder nichts mit dem krankhaften Schwarz zu tun. Einen Einfluss der Wasserhärte konnte ich aber nie feststellen.
 
Oben