Moin Moin !
Ich behaupte mal, dass es nach einer Fütterung in keinem Teich diese Werte gibt.
Da die meisten aber nur einmal am Tag messen oder weniger, dazu noch mit mehr oder weniger ungenauen Testsets, misst niemand den genauen Wert, oder aber erst dann, wenn der Stickstoffkreislauf den "Nitritpeak" nach einer Füterung wieder gekittet hat.
Nur in einem Teich, in dem wirklich alles in geregelten Bahnen läuft, dass heisst, kein Übebesatz, mderate Fütterung, vielleicht Bodengrund, ausreichende Filterung, ausreichende Umwälzung pp. kann man diese Idealen Werte erreichen.
Einmal Chemie reingeschmissen, den PH-Wert verändert und schon passt es nicht mehr.
Zum Ammonium/Ammoniak.
Die Giftigkeit ist im wesentlichen abhängig vom PH-Wert. Dazu kommt die Temperatur und Salzgehalt.
Die Giftigkeit steigt mit einem steigenden PH-Wert. Je höher der ist, desto mehr Ammoniak ist im Wasser enthalten. Ist er niedriger, ist der Ammonium-Anteil höher.
Bei einem PH-Wert unter 8 und einem Ammoniumgehalt von 0,5 ist keine gefährliche Konzentration an Ammoniak im Wasser enthalten.
Ammonium ist in Maßen eher unschädlich.
Die Giftigkeit der salpetrigen Säure steigt aber im Gegensatz zum Ammonium mit sinkendem PH-Wert. Also genau gegenteilig.
Die Giftigkeit nimmt mit steigendem Salzgehalt des Wassers ab, weshalb sich ein aufsalzen des Wassers postiv auswirkt.
Allerdings wird bei einem PH-Wert von um die 8 ein Nitritwert von 1,0 problemlos toleriert.
Man kann also Werte wie Nitrit und Ammonium/Ammoniak nie alleine betrachten.
Bezüglich des PH-Wertes ist eine weitere Tatsache wichtig.
Die Fische nehmen die Stickstoffverbindungen in der Hauptsache über die Kiemen auf.
Über die Kiemen wird auch CO² abgeatmet. CO² wirkt sauer, es senkt den PH-Wert.
Ist der O²-Gehalt hoch genug, atmen die Fische langsam. Das Atemwasser im Bereich der Kiemen wird angesäuert, der PH-Wert des Umgebungswassers an den Kiemen sinkt. Die Giftigkeit von Ammonium/Ammoniak nimmt dort also ab, während im Teich höhere PH-Werte vorherrschen.
Ist der O²-Gehalt nun zu gering, atmet der Fisch schneller. Das hat zur Folge, dass das Atemwasser nicht emhr so angesäuert wird und der PH-Wert dort nicht so absinken kann.
Bei einem ausreichenden Sauerstoffgehalt bei gleichzeitig hochwertigem Futter und normalem PH-Wert (~8) lässt sich das Hobby Koi doch wesentlich entspannter angehen, als von manchen propagiert wird.
Allerdings heisst das nicht, dass man sich bei erhöhten Nitritwerten/Ammoniumwerten einfach zurücklehnen sollte.
Irgendwo ist ein Fehler im System und der will gefunden werden.
Für Panik ist allerdings kein Platz
:wink:
Das ist wohl so, wie bei vielen anderen Dingen auch. Hat sich zum Forenselbstläufer entwickelt. Alle Werte müssen auf Null sein.Ammonium und Nitrit müüsen unbedingt auf 0,0 sein
Ich behaupte mal, dass es nach einer Fütterung in keinem Teich diese Werte gibt.
Da die meisten aber nur einmal am Tag messen oder weniger, dazu noch mit mehr oder weniger ungenauen Testsets, misst niemand den genauen Wert, oder aber erst dann, wenn der Stickstoffkreislauf den "Nitritpeak" nach einer Füterung wieder gekittet hat.
Nur in einem Teich, in dem wirklich alles in geregelten Bahnen läuft, dass heisst, kein Übebesatz, mderate Fütterung, vielleicht Bodengrund, ausreichende Filterung, ausreichende Umwälzung pp. kann man diese Idealen Werte erreichen.
Einmal Chemie reingeschmissen, den PH-Wert verändert und schon passt es nicht mehr.
Zum Ammonium/Ammoniak.
Die Giftigkeit ist im wesentlichen abhängig vom PH-Wert. Dazu kommt die Temperatur und Salzgehalt.
Die Giftigkeit steigt mit einem steigenden PH-Wert. Je höher der ist, desto mehr Ammoniak ist im Wasser enthalten. Ist er niedriger, ist der Ammonium-Anteil höher.
Bei einem PH-Wert unter 8 und einem Ammoniumgehalt von 0,5 ist keine gefährliche Konzentration an Ammoniak im Wasser enthalten.
Ammonium ist in Maßen eher unschädlich.
Die Giftigkeit der salpetrigen Säure steigt aber im Gegensatz zum Ammonium mit sinkendem PH-Wert. Also genau gegenteilig.
Die Giftigkeit nimmt mit steigendem Salzgehalt des Wassers ab, weshalb sich ein aufsalzen des Wassers postiv auswirkt.
Allerdings wird bei einem PH-Wert von um die 8 ein Nitritwert von 1,0 problemlos toleriert.
Man kann also Werte wie Nitrit und Ammonium/Ammoniak nie alleine betrachten.
Bezüglich des PH-Wertes ist eine weitere Tatsache wichtig.
Die Fische nehmen die Stickstoffverbindungen in der Hauptsache über die Kiemen auf.
Über die Kiemen wird auch CO² abgeatmet. CO² wirkt sauer, es senkt den PH-Wert.
Ist der O²-Gehalt hoch genug, atmen die Fische langsam. Das Atemwasser im Bereich der Kiemen wird angesäuert, der PH-Wert des Umgebungswassers an den Kiemen sinkt. Die Giftigkeit von Ammonium/Ammoniak nimmt dort also ab, während im Teich höhere PH-Werte vorherrschen.
Ist der O²-Gehalt nun zu gering, atmet der Fisch schneller. Das hat zur Folge, dass das Atemwasser nicht emhr so angesäuert wird und der PH-Wert dort nicht so absinken kann.
Bei einem ausreichenden Sauerstoffgehalt bei gleichzeitig hochwertigem Futter und normalem PH-Wert (~8) lässt sich das Hobby Koi doch wesentlich entspannter angehen, als von manchen propagiert wird.
Allerdings heisst das nicht, dass man sich bei erhöhten Nitritwerten/Ammoniumwerten einfach zurücklehnen sollte.
Irgendwo ist ein Fehler im System und der will gefunden werden.
Für Panik ist allerdings kein Platz
:wink:



