Hallo hrubesch12,
milu7 hat die Lage schon klar geschildert. Bei mir ist das übrigens rd. 8 Jahre gut gegangen. Und in der ersten Zeit mag der Kies sogar richtig prima für die Filtration geeignet sein. Die guten Bakterien freuen sich über viel Fläche zum Wachsen.
Doch später sieht die Sache aus wie im "Kiesgarten" bei den meisten Grundstücken vor dem Haus: Der Dreck sammelt sich an und kommt aus den Zwischenräumen vom Kies nicht mehr raus.
Jetzte bekommen auch die Bakterien keinen Sauenstoff mehr, da sie im Schlamm ersticken. Faulschlamm, der dort liegen bleibt. Und dann kippt die Biologie. Die "bösen" Bakterien vermehren sich und erhöhen den Keimdruck, welcher auf die Kois wirkt.
Sind die Fische schon länger im Teich, so haben sie sich an die Keime gewöhnt. Neue Fische haut es aus dem Socken. Bei mir waren es übrigens Goldorfen, keine Kois, die mir den Handlungsbedarf bei meinem Teich anzeigten. Diese Erfahrung kostete mir zwar nur wenige €, brachte mich aber zum Nachdenken.
Also: Kies tötet keine Fische. Aber eine Teichströmung wie in einem Gebirgsbach, der alle Stoffe mit sich reißt, haben wir leider nicht in unseren Teichen.
Gruß
Gandi