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Goldfische sind typische Karpfenfische und verfügen, ausgenommen die anatomisch und organisch veränderten Zuchtformen, über alle Körpereigenschaften und Verhaltensweisen des Giebels. Das heißt, sie sind Generalisten, die sich in sämtliche Süßwasserbiotope außerhalb der polaren Zonen einnischen können. Aus den verschiedensten Gründen durch Menschen ausgesetzt, ist der Goldfisch darum ein weltweit verbreitetes Neozoon, das mit der ursprünglichen Fischfauna erfolgreich konkurriert. Goldfische leben mit Ausnahme der Antarktis auf allen Kontinenten, auf Inseln und haben sich aufgrund ihrer hohen Salinitätstoleranz auch Brackwasserbereiche erschlossen.
Bekannte Zuchtformen
Kometenschweif (Comet)
Shubunkin
Wakin
Jikin (Pfauschwanz)
Schleierschwanz (Veiltail)
Oranda o. Holländischer Löwenkopf
Black Moor
Teleskopauge
Fächerschwanz o. Fantail
Perlschupper
Eierfisch
Löwenkopf
Ranchu (Büffelkopf)
Himmelsgucker (Celestial)
Pompon
Blasenauge (große Blasen)
Krötenauge (kleine Blasen)
Ryukin
Tancho
Demekin
Guckyn
Meteor
Tosakin (Tosa)
Watonai (Waryu)
Kinranshi (Goldenes Trübauge)
Sarasa
Shukin
Hanafusa (Nasenbukett)
Nankin
Osaka-Ranchu (Osaka-Büffelkopf)
Der Shubunkin (jap. 朱文金 „scharlachrot gemusterter Goldfisch“, auch 朱文錦 „scharlachrot gemusterter Brokat“ geschrieben) ist ein Zierteichfisch aus Japan. Der Fisch ist zweifarbig (typischerweise rot und bläulich-perlmuttfarben) gescheckt, und über diese Grundfärbung sind schwarze Tupfen unregelmäßig verteilt. Seine imposante Schwanzflosse kann bis zur Hälfte der Gesamtlänge ausmachen, aber im Gegensatz zum Schleierschwanz ist sie nicht verdoppelt. Es gibt mehrere Zuchtstandards in verschiedenen Farben: London-, Bristol-, Japanischer und Amerikanischer Shubunkin.
mfg
Markus