TSEMa

Gotti

Mitglied
Dann habe ich mich getäuscht, ich will es nicht mehr suchen bei 46 Seiten. Einen Fermenter habe ich da ich EMa schon für andere Zwecke vermehrt habe.
 

Gotti

Mitglied
Ok, 46 Seiten gelesen und nichtmal das konnte ich zuvor lernen. Wie läuft die Tsema Fermentierung ab bzw. was ist an der technischen Ausüstung dafür anders? Mein Fermenter ist einfach nur ein Kunststofffass mit einem im Deckel steckenden Heizstab, sonst nichts.
 

flex

Mitglied
Hallo Gotti,
Gotti schrieb:
Drei Stunden später...nix gefunden. Ich dachte wer solche Produkte z.B. für Futtermittel anbietet müßte die Daten bereitstellen. Aber es gibt nur den Hinweis dass alle Stoffe in der Futtermitteldatenbank enthalten sind. Warum so geheimisvoll? Das nervt.
mein Interesse gilt ebenfalls dem so hoch gelobten TSEMa Produkten, denen ja so viel Gutes nachgesagt wird.
Dazu hatte ich in diesem Forum auch um nähere Informationen gebeten,
allerdings konnte/wollte mir hier niemand so richtig Auskunft geben.
Vielmehr wird um diese Produkte ein Geheimnis gemacht und die Vertriebsstruktur ist auch nicht wirklich nachvollziehbar.
Vielleicht ist der Kontakt zu den EMRO-Vertriebspartnern
gehaltvoller als die Geheimrezepturen der TSEMatologenbruderschaft.
Fachspezifische Workshops werden z.B bei Multikraft oder Emiko angeboten und Hilfestellung durch zertifizierte EM-Berater.
Da mich das Thema insbesondere auf Fischgesundheit und Wasserparameter interessiert,
spiele ich mit dem Gedanken, mich diesbezüglich für ein Seminar einzuschreiben.
Wobei ich mir noch nicht schlüssig bin, ob ein Kursangebot für Anwender oder Verkäufer das Interessantere ist.
Vielleicht hilft dir das ja auch bei der Wahrheitsfindung.
Weitere Informationen und Veranstaltungen findest du noch beim EM-Verein
https://emev.de/
Viele Grüße FLEX
 

Baeron

Mitglied
Ich habe das TSEMA auch 2xtestweise im Teich gehabt. Das erstemal super Fressverhalten, Fische aktiv ohne Ende. Sehr zufrieden. Dann ein halbes Jahr später andere Charge TSEMA in den Teich geschüttet, Dosierung laut Empfehlung. Am nächsten Tag!!! hatte ein Kujaku eine Faustgroße Infektion auf der Seite. Total rot Schuppen standen ab. Einen Tag vorher war garantiert alles schick! Hersteller gefragt ja evtl. kann aber oder auch was anderes sein. NA JA! Fisch versucht zu retten, was mit viel Aufwand und einer offenen Wunde irgendwann auch gelungen ist, allerdings total vernarbt. Hab den Fisch dann verschenkt.
Seitdem bin ich nicht mehr so überzeugt von dem Zeug da es ja Bakterien sind die da wirken und gegebenenfalls wie bei mir auch mal warum auch immer einen Fisch anfressen!
 

Mario1

Mitglied
Hallo,
ich lese nun diesen Thread von Anfang an mit. Voriges Jahr hab ich TSEMA auch mal, rein aus Neugier, in meinem Teich angewendet.
Ehrlich gesagt, konnte ich nach der Anwendung keine Veränderungen in meinem Teich, an den Fischen, der Filteraktivität, der Wasserfarbe, dem Algenwachstum etc. festellen.
Also meine Erfahrungen zu diesem Produkt, um die es ja in diesem Thread hier geht, weder pro noch kontra, für mich jedenfalls kein "must have".
Ciao, Mario.
 

Thale312

Mitglied
Servus,

ich glaube ich zähle zu den 1ten. die TSEMa verwendet haben zusammen mit
dem Rainer (Treadopener) schade um Ihn war ein sehr feiner Kerl (!)

3-4mal jährlich wende ich TSEMa an seit min. 4 Jahren oder sind´s schon 5
Jahre ? ... meine Erfahrungen steht in diesem bzw. im Paraelletread ... was
hat sich in der langen Anwendezeit geändert ???

Nichts (!) ... seit 3 Jahren keine Parasiten mehr gehabt nur 1 Koi ist mir
gestorben (aber bei dessen Vorgeschichte war es eigentlich klar daß ich denn
nicht dauerhaft retten konnte) ... Tumore etc. kenne ich nicht die
Wasserwerte checken hab ich irgendwann auf 2-3mal im Jahr zurück
geschraubt die Werte sind seit min. 3 Jahren mehr als stabil.

wenn die Technik auch so fehlerfrei wie der Teich laufen würde dann würde
ich ihm Frühjahr das Koihobby nicht an den Nagel hängen.

wo ich einen echten Vergleich habe ist die Tatsache daß ich min. 2 Jahre
meine Pflanzen etc. mit dem TSEMa Teichwasser gegossen hatte ... aus
Zeitgründen hab ich dies die letzten 2 Jahre fast nimmer gemacht ... die
Pflanzen verkümmern der Pfirsich ist mir bereits letztes Jahr eingegangen ...
mit TSEMa gings denen richtig gut das ist schon mal fakt.

jedes Jahr kommt mein Koidoc min. 2mal an den Teich und ist begeistert
vom Zustand und Farbpracht der Koi ... ergo dürfte TSEMa keine negative
Wirkung auf die Koi haben (!)

ich habe hier die letzten 3 Beiträge gelesen, diese kann ich nicht bestätigen,
als Daueranwender müsste ja ich dann richtig Probleme damit haben ?
dem ist nicht so (!) ... würde ich mein Hobby noch weitere 20 Jahre
betreiben käm weiterhin 3-4 mal jährlich TSEMa in den Teich (!)


Gruss

Josef
 

Gotti

Mitglied
Ich kann mir beim besten Willen keine bakterielle Infektion aufgrund einer optimierten EMa Anwendung vorstellen. Zu TSEMa kann ich nichts beitragen, aber bei EMa ist das für mich absolut unwahrscheinlich, es sei denn es wäre verdorben.
 
Hallo Gotti,
Gotti schrieb:
Ich kann mir beim besten Willen keine bakterielle Infektion aufgrund einer optimierten EMa Anwendung vorstellen. Zu TSEMa kann ich nichts beitragen, aber bei EMa ist das für mich absolut unwahrscheinlich, es sei denn es wäre verdorben.
eine sichtbare bakterielle Infektion innerhalb von einem Tag ist weder mit EMa noch mit TSEMa möglich, selbst wenn es verdorben wäre. Bedingt durch den besonderen Ansatz kann TSEMa bei der Herstellung gar nicht verderben. Kein Koihalter der das TSEMa selber herstellt hat bisher einen missglückten Ansatz gemeldet. Und das während nahezu 10 Jahren der Herstellung durch mikrobiologische Laien. :wink:
 
Hallo Ronny,
Baeron schrieb:
Dann ein halbes Jahr später andere Charge TSEMA in den Teich geschüttet, Dosierung laut Empfehlung. Am nächsten Tag!!! hatte ein Kujaku eine Faustgroße Infektion auf der Seite. Total rot Schuppen standen ab.
eine solche Infektion nach einem Tag durch die Zugabe von Bakterien jeglicher Art ist schlicht nicht möglich. Bei wissenschaftlicher Forschung auf diesem Gebiet werden den Koi die Krankheitserreger meist Und wer Koi vergesellschaftet wird kaum am nächsten Tag bereits deutliche Aufbrüche sehen wenn sich die Koi bakteriologisch nicht vertragen. gespritzt um ein zeitnahes Krankheitsbild zu bekommen. Selbst die Ausbildung von Krankheitssymptomen durch die aggressiven KHV Viren dauert in der Regel 1 Woche.
Baeron schrieb:
Einen Tag vorher war garantiert alles schick!
Das nehme ich Dir nicht ab.
Baeron schrieb:
Hersteller gefragt ja evtl. kann aber oder auch was anderes sein. NA JA!
Du deutest hier an ich hätte mich für Dein Problem nicht interessiert? Und das obwohl wir nicht gerade wenig Kontakt hatten?
Du warst meiner Argumentation gar nicht zugänglich. Ob Du meine Kontaktperson zur Betrachtung der Problematik um Rat gefragt hast entzieht sich meiner Kenntnis.
Baeron schrieb:
Seitdem bin ich nicht mehr so überzeugt von dem Zeug da es ja Bakterien sind die da wirken und gegebenenfalls wie bei mir auch mal warum auch immer einen Fisch anfressen!
Die Art dieser Bakterien in TSEMa kann Fische gar nicht anfressen. Gesetz den Fall es wäre möglich, warum sollte dann nur ein einziger Koi im Teich innerhalb von einem Tag solche drastischen Symptome zeigen?
Im Gegenteil, Laktobakterien unterstützen das Immunsystem. Einige Bakterienstämme aus der Familie der Laktobakterien produzieren sogar Substanzen die Antibiotika gleichwertig sind. In der Aquakultur haben sich Laktobakterien z.B. gegen Aeromonas hydrophila sehr bewährt. Shrimpszucht wäre in weiten Teilen der Welt ohne Bakterienzugabe in Wasser und Futter kaum noch rentabel da der Nachwuchs wegen einem Virus stark gefährdet ist.
Gerade Karpfen/Koi haben ein sehr variables Mikrobiom in dem auch Laktobakterien eine wichtige Rolle spielen. Sei es im Verdauungstrakt, Schleimhaut oder Kiemen. Das einige "Experten" in Foren gerne mit dem pH Wert bezüglich Laktobakterien argumentieren und Yoghurt ins Spiel bringen ist ganz besonders lächerlich. Die in Karpen identifizierten Bakterienstämme haben einen pH Bereich von 2,5-8,5 bei dem sie gut gedeihen.
 

Thale312

Mitglied
Seitdem bin ich nicht mehr so überzeugt von dem Zeug da es ja Bakterien sind die da wirken und gegebenenfalls wie bei mir auch mal warum auch immer einen Fisch anfressen!
echt schon 7 Jahre :oops: ... unser Boxer mittlerweile 5 Jahre und sehr eigen
säuft nur TSMEa Wasser aus dem kleinen Teich alles andere verschmäht er ...
im Winter hab ich da ein riesen Problem sobald der kleine Teich zufriert muss
ich denn Springler abschalten daß ist dann der Zeitpunkt wo er mich immer
ganz vorwurfsvoll anschaut.

wir mixen dann immer abisserl TSEMa in seiner Wassertopf aber ganz
glücklich ist er damait nicht ... sobald er draussen ist steht er vom Springler
und schaut ganz verduzt ... sobald ich denn wieder anschliesse bekomme ich
die Zunge über die Backe ala "danke"

zurück zum Zitat oben ... eins iss sicher unseren Hund hat TSEMa noch nicht angefressen :D

Gruss

Josef
 

Gotti

Mitglied
Mikrobiologie schrieb:
Hallo Gotti,
Gotti schrieb:
Ich kann mir beim besten Willen keine bakterielle Infektion aufgrund einer optimierten EMa Anwendung vorstellen. Zu TSEMa kann ich nichts beitragen, aber bei EMa ist das für mich absolut unwahrscheinlich, es sei denn es wäre verdorben.
eine sichtbare bakterielle Infektion innerhalb von einem Tag ist weder mit EMa noch mit TSEMa möglich, selbst wenn es verdorben wäre. Bedingt durch den besonderen Ansatz kann TSEMa bei der Herstellung gar nicht verderben. Kein Koihalter der das TSEMa selber herstellt hat bisher einen missglückten Ansatz gemeldet. Und das während nahezu 10 Jahren der Herstellung durch mikrobiologische Laien. :wink:
Das sehe ich auch so, es würde sicherlich ca. eine Woche brauchen bis zum Ausbruch, je nach Temperatur.

Wie ist eigentlich die empfohlene Vorgehensweise um zu prüfen ob die Bakterien noch gut sind? Einfach PH Wert messen, unter 3,5 ist alles gut oder sollte der Wert niedriger sein? Bei der normalen Fermentation mit EM1 komme ich nach 7 Tagen auf 3,4 bis 3,5, nach 13 Tagen auf 3,1.
 

Gotti

Mitglied
@Flex

Mir ist klar dass ich hier nicht alle Infos bekomme, es geht ja ausschließlich um Erfahrungen zu TSEMa.

Wobei die Anwender schon mal mehr schreiben könnten als dass es den Fischen damit gut geht. Z.B. Anwender X setzt es bei Problem Y in einer bestimmen Dosis ein und erhofft sich davon Verbesserung. Oder der Nächste behandelt damit auf bestimmte Art Wunden, hilft in 60% der Fälle, usw. Ich kann dazu ja nichts beitragen, habe bisher nur minimal Erfahrung mit EMa am Hund und am Fisch.

Ansonsten erscheint dem Leser das alles als Hokuspokus
 
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