Winterfutter/Herbstfutter

Genau da wollte ich hinaus.

Das mögen die bestimmt. Aber ob das so gut ist mit den hohen ProteinGehalt!
Das mus jeder für sich entscheiden.

Ich würde so nen Futter nicht nehmen mit so hohen ProteinGehalt.

Gruß Norman
 
Hoher Protein(=Eiweiß)gehalt bedeutet hohe Ammoniakausscheidung. Das belastet die Kiemen und den Filter. Außerdem brauchen die Koi im Winter nicht viel Eiweiß.

Hoher Fettgehalt bringt Energie, wenn es die richtigen Fette sind, nämlich kurzkettige ungesättige Fettsäuren (z.B. Fischöl; Seetieröl besser nicht, das kann Allergien auslösen).

Noch leichter als Fett sind jedoch aufgeschlossene Kohlenhydrate zu verdauen. Die Belastung der Koi durch die Verdauung ist also geringer. Darauf würde ich Wert legen.

Petro
 
Nicht umsonst wird bei Maxim so wert auf die richtigen Kohlenhydrate und deren Behandlung gelegt. :D

Und da es ja unser " Maxim " in schwimmend und 100% sofort sinkend gibt, sollte für jeden was dabei sein.

Grüßle :D
 
Hallo Petro!

Petro Wendelstain schrieb:
Hoher Protein(=Eiweiß)gehalt bedeutet hohe Ammoniakausscheidung. Das belastet die Kiemen und den Filter.

Das liegt dann eher am Knäckefutter.
Ich habe Babykoi wochenlang mit 60% Protein gefüttert, das Futter hatte allerdings auch 20% Fett.
Bei geeignetem ph-Wert und guter O2 Versorgung kneift und brennt da nichts an den Kiemen.
Muss der Koi seinen Energiebedarf aus dem Protein decken, steigt der NH3 stark an.

Petro Wendelstain schrieb:
Hoher Fettgehalt bringt Energie, wenn es die richtigen Fette sind, nämlich kurzkettige ungesättige Fettsäuren (z.B. Fischöl; Seetieröl besser nicht, das kann Allergien auslösen).

Fette besitzen fast identische Energiemengen, Fischöl(39kJ), Schweineschmalz(38kJ), Rapsöl(38kJ).
Bei der Verdaulichkeit sieht es ähnlich aus.
Sojaöl und Fischöl 95%
Rindertalg und Schweineschmalz 85%

Ist der Bedarf an ungesättigen Fettsäuren gedeckt, ist die Herkunft anderer Fette als Energieträger nebensächlich.

Petro Wendelstain schrieb:
Noch leichter als Fett sind jedoch aufgeschlossene Kohlenhydrate zu verdauen. Die Belastung der Koi durch die Verdauung ist also geringer. Darauf würde ich Wert legen.

Mich würden da eher Zahlen interessieren, inwieweit die Verdaulichkeit von Fetten zurück geht.
10% von 22°C auf 8°C?
20% von 12% auf 6°C?

Ansonsten kann ich den Fettgehalt im Winter auch weiter erhöhen und damit 25% weniger Futter geben bei gleicher Energiedichte.
Möglicherweise belaste ich meine Koi dadurch weniger.

Mich interessieren nur Zahlen, mit schlechter und weniger kann ich nichts anfangen.

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Brennend würde mich auch interessieren, wo die Aminosäuren aus dem Seetieröl herkommen :D
Und ganz nebenbei, Rapsöl hat einen mehrfach höheren Gehalt an Omega 3 gegenüber Fischöl.:wink:
 
Hallo Mathias,

da Du Fragen stellst, erwartest Du wohl auch eine Antwort. Sorry, dass die etwas deutlicher ausfallen muss.

Deine Anmerkungen lassen im Prinzip nur zwei Deutungen zu. Entweder, Du willst provozieren. Das müsste dann schon etwas diffiziler geschehen. Auf diesem Niveau macht es keinen Spaß.

Oder Dein fachlicher Hintergrund ist etwas hinterher. Sollte dies so sein, glaubst Du dann wirklich, dass ich über ein derart umfangreiches, komplexes und kompliziertes Thema wie Koiernährung Dir nun eine Grund- und Aufbauvorlesung in die Tasten hämmere? Andere Leute benötigen dazu eine langjährige und gründliche Ausbildung. Auch deshalb kommt wohl kein einziger Thread zu diesem Thema zu einem vernünftigen Ergebnis.

Und abschließend schlage ich Dir vor, dass Du zukünftig zur Stärkung bei körperlicher Belastung nicht einen Müsliriegel knabberst, sondern ein Stück Rindertalg kaust. Hat mehr Energie!

Und das war's meinerseits zum Thema.

Grüße

Petro
 
Petro Wendelstain schrieb:
Hallo Mathias,

da Du Fragen stellst, erwartest Du wohl auch eine Antwort. Sorry, dass die etwas deutlicher ausfallen muss.

Deine Anmerkungen lassen im Prinzip nur zwei Deutungen zu. Entweder, Du willst provozieren. Das müsste dann schon etwas diffiziler geschehen. Auf diesem Niveau macht es keinen Spaß.

Oder Dein fachlicher Hintergrund ist etwas hinterher. Sollte dies so sein, glaubst Du dann wirklich, dass ich über ein derart umfangreiches, komplexes und kompliziertes Thema wie Koiernährung Dir nun eine Grund- und Aufbauvorlesung in die Tasten hämmere? Andere Leute benötigen dazu eine langjährige und gründliche Ausbildung. Auch deshalb kommt wohl kein einziger Thread zu diesem Thema zu einem vernünftigen Ergebnis.

Und abschließend schlage ich Dir vor, dass Du zukünftig zur Stärkung bei körperlicher Belastung nicht einen Müsliriegel knabberst, sondern ein Stück Rindertalg kaust. Hat mehr Energie!

Und das war's meinerseits zum Thema.

Hallo Petro!

Was ist denn heute schreckliches passiert?

Petro Wendelstain schrieb:
Hallo Mathias,

da Du Fragen stellst, erwartest Du wohl auch eine Antwort.

Ich hatte Dir nur eine Frage gestellt.
Hier noch mal:
Wie hoch ist der prozentuale Verdaulichkeitsrückgang von Fetten bei sinkenden Temperaturen.

Alles andere waren Feststellungen, die in guten Fachbüchern nachgelesen werden können.

Petro Wendelstain schrieb:
glaubst Du wirklich, dass ich über ein derart umfangreiches, komplexes und kompliziertes Thema wie Koiernährung Dir nun eine Grund- und Aufbauvorlesung in die Tasten hämmere?

Mir hätte es genügt nur diese eine Frage zu beantworten.

Petro Wendelstain schrieb:
Und abschließend schlage ich Dir vor, dass Du zukünftig zur Stärkung bei körperlicher Belastung nicht einen Müsliriegel knabberst, sondern ein Stück Rindertalg kaust. Hat mehr Energie!

Da hast Du Recht, Rindertalg hat mehr Energie. Allerdings esse ich kein Fleisch und würde meine Energie aus einem Drink aus Banane, Datteln, Nüsse, Brennnessel und Spitzwegerich beziehen.

Petro Wendelstain schrieb:
Und das war's meinerseits zum Thema.

Als Fachmann beantwortest Du mir bitte noch meine eine Frage!
 
Petro Wendelstain schrieb:
Noch leichter als Fett sind jedoch aufgeschlossene Kohlenhydrate zu verdauen. Die Belastung der Koi durch die Verdauung ist also geringer. Darauf würde ich Wert legen.

Petro

Nach dann möchte ich doch einmal nachfragen .... ohne Stressen zu wollen !!

KH welche im Körper/Blut gerade nicht als Nachschub für die Zelleneinlagerung benötigt werden, werden über Umwege doch als Fett gespeichert !?

1. Frage : Kostet dieser Umbau nicht unnötig viel Energie/Resourcen ?

2. Frage : Mein Kenntnisstand ist , das Fette welche aus die KH generiert sind, sognannte "schechte Fette" sind , und in Notzeiten lange nicht so gut nutzbar/abbaubar sind wie eingelagerte Öle. Also sollte so gefüttert werden das möglichst keine KH als Fett eingelagert wird. Wie soll das mit (Winter)Futtersorten denn gut gehen wenn die so super verdauliche KH beinhalten ... und somit viel zu viel für den momentane Energieverbrauch !??
 
Nein, liebe Leute,

ich lese schon zu lange in diversen Foren mit, um mich hier in eine Futtermitteldiskussion einzulassen. Auch nicht auf einzelne, nur seitens des Fragestellers als einfach deklarierte Fragen, die in etwa auf dem Niveau liegen: Mama, wann ist Dir kälter, draussen oder nachts?

Beide Fragen, sowohl die von Mathias als auch die von Klaus versuchen,
sehr komplexe Zusammenhänge auf einen Faktor und einfache Abhängigkeiten zu reduzieren. Das ist zwar offensichtlich hier so üblich, funzt aber nicht.

Grüße

Petro
 
Hallo ,

was nützt ernährungstechnisch das beste wenn es am Teichmanagement hapert bzw. das beste nicht umgesetzt werden kann weil gewisse Parameter für ein gewisses Futter unpassend sind . Petro füttert bestimmt auch und beklagt oder wundert sich in keinster Weise . Geht doch . :D :thumleft:
 
Warum schreibst du denn dann sowas einfaches dahin ?
.... wenn es doch so kompliziert ist und du gar keine Lust hast drüber zu schreiben :lol:
Teile deiner Aussagen sind nach meinem Kenntnisstand nicht haltbar !!

Petro Wendelstain schrieb:
Hoher Protein(=Eiweiß)gehalt bedeutet hohe Ammoniakausscheidung. Das belastet die Kiemen und den Filter. Außerdem brauchen die Koi im Winter nicht viel Eiweiß.

Hoher Fettgehalt bringt Energie, wenn es die richtigen Fette sind, nämlich kurzkettige ungesättige Fettsäuren (z.B. Fischöl; Seetieröl besser nicht, das kann Allergien auslösen).

Noch leichter als Fett sind jedoch aufgeschlossene Kohlenhydrate zu verdauen. Die Belastung der Koi durch die Verdauung ist also geringer. Darauf würde ich Wert legen.

Petro
 
Petro Wendelstain schrieb:
Noch leichter als Fett sind jedoch aufgeschlossene Kohlenhydrate zu verdauen. Die Belastung der Koi durch die Verdauung ist also geringer.

Petro

Ist die Verdauungsbelastung tatsächlich geringer, wenn der Koi mehr als doppelt so viel kohlenhydrathaltige Nahrung verdauen muss, um auf die gleiche Energiemenge zu kommen, wie mit fetthaltiger Nahrung?

Brennwerte: Fette 38 - 39 kJ/g Kohlenhydrate 17 kJ/g
 
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